FC Muemliswil

 

 

FC Muemliswil

 

Raiffeisenbank Duennerntal Guldental  ochsen mit auschnit Ackermann Transporte AG   Guldentalerbier

001.2.Platzeinweihung.01.04.2017

2. Mannschaft: Buchstäblich mit einem blauen Auge davon gekommen

Nachdem vor Wochenfrist das dritte und letzte Testspiel wegen den Wetterbedingungen abgesagt wurde, startet die Mannschaft von Ronnie Gertsch heute mit gerade mal 180 Minuten Spielzeit auf Kunstrasen in die Rückrunde. Dass als Gegner der Leader aus Trimbach gegenüber steht macht die ganze Situation bestimmt nicht einfacher. Nichtsdestotrotz hat sich s’ Zwöi für die Rückrunde viel vorgenommen und in den vergangenen Wochen intensiv trainiert.

 


Das Spitzenspiel beinhaltete von Beginn weg, was man sich von einem solchen Duell gewünscht hat, einizig die Kartenvergabe war noch nicht auf Hochtouren und hat vielmehr mit Geiz brilliert.
Die Gäste aus Trimbach machten von Beginn weg Druck aufs Tor vom FCM und war spielerisch im Mittelfeld klar überlegen. Die Defensive der Thaler liess sich aber nicht düpieren und brillierte mit Kampfgeist und Disziplin. So konnte man gemeinsam die ersten 20 Minuten schadlos überstehen.
Nun fanden auch die Einheimischen mehr ins Spiel und konnten Offensiv vereinzelt in Erscheinung treten. Diese vorgetragenen Angriffe waren aber ebenfalls keine Gefahr, da beim letzten Pass noch die nötige Genauigkeit fehlte. So verzeichnete keine der Mannschaften eine wirkliche grosse Torchance bis zur Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Die Trimbacher erhöhten die Schlagzahl, während die Mümliswiler scheinbar noch 15 Minuten länger in der Kabine geblieben sind.
Die Angriffe konnten nun auch vors Tor gebracht werden, so dass es ein ums andere Mal heiss vor dem Tor vom Zwöi wurde. Hier wusste wollte jeder Zuschauer, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis es das erste Mal einschlägt. Die ersten zwei Torchschüsse waren noch eine sichere Beute von Goalie Lisser. Danach war aber auch dieser geschlagen, als man in der Defensive einen weiten Ball in die Füsse der Gegner verstolperte, dieser tief in die Spitze ablegte, wo FCT-Stürmer aus Offsideverdächtiger-Position auf Lisser loslief und sich nicht zweimal bitten liess.
Die Ordnung in der Thalerverteidigung scheint zu schwinden und die Oltener wussten dies sofort auszunutzen. In der 60. Minute wurde ein scheinbar langer Ball ins nichts gespielt, die Mümliswiler, schon mit dem Offsidepfiff im Ohr, dachten schon wieder ans Offensivspiel, als ein Trimbacher diese Unordnung ausnutze und vom Hinterhalt alleine loszog und das Tor zum 0:2 Zwischenstand erzielte. Nun war man wirklich bedient.

Folglich schaltete der FCT wieder ein paar Gänge runter und der FCM konnte wieder versuchen ins Spiel zu kommen. An Kampf scheiterte es auf jeden Fall nicht, trotzdem konnte man nicht wirklich viel Druck aufs Tor der Gäste ausüben. So musste für einmal die Göttin Fortuna eingreifen und dem FCM ein Tor ‘schenken’. Bei einem Angriff der Gertsch Elf wurde der Ball unglücklich abgelenkt und konnte schlussendlich vom Tormann der Gäste nur noch ins eigene Gehäuse abgelenkt werden. Der Hoffnungstreffer!
Nun kam viel Feuer ins Spiel. Die Trimbacher hatten zwischen der 70. und 80. Minute des Öfteren Schwächeanfälle, worauf die Erdanziehungskraft noch das ihrige Beitrug, dass man in diesen 10 Minuten nicht viel Fussball gespielt hat.  Logisch dass die Emotionen nun hochkochten und das Spiel ruppiger wurde, ja manchmal mehr einer anderen Sportart (Kampfsportart) glich, als dem Fussball.
In den Schlussminuten warfen die Heimischen nochmals alles nach vorne, und tatsächlich: Nach einem Eckball befanden sich 10 Mann im gegnerischen Strafraum, wo man den Ball auch festhalten konnte und Hafner schlussendlich den Ball über die Torlinie prügelte. Was für eine Moral!
Doch das Spiel war noch nicht zu Ende. Trimbach wollte sich mit diesem Resultat nicht zufrieden geben, spielte den anstehenden Anstoss sofort weit in die Platzhälfte der Mümliswiler, wo Wehrli mit dem Kopf klären kollte, danach jedoch unsanft von den Beinen geholt wurde. Die anschliessende Rudelbildung gab dann Anlass, dieses Spitzenspiel unrühmlich zu beenden.
2:2 Schlussstand.

Fazit

Die fehlende Zeit auf dem Platz war den Mümliswilern immer noch anzusehen, trotzdem konnte man mit einer kämpferisch beherzten Leistung den Trimbachern entgegenhalten und schlussendlich sogar den 2:2 Ausgleichstreffer erzielen, welcher anhand der Chancen gemessen sicherlich etwas glücklich zustande kam.
Leider vermochte die Kreativität nicht mit dem Kampfgeist mithalten. Die Offensivabteilung konnte nur selten Chancen herausspielen und gefährlich wurde es vor dem Tor der Gäste höchstens in den Schlussminuten. Positiv sollte man aber hervorheben, dass man das Spiel nach 0:2 Rückstand doch noch in einen Punktgewinn ummünzen konnte und den technisch starken und aggressiv aufspielenden Trimbachern entgegenhalten konnte.
Mit diesem 2:2 bleiben es nun 4 Punkte zwischen den beiden Mannschaften. Schon nächste Woche geht es fürs Zwöi weiter in Fulenbach, wo man den ersten Dreier der Rückrunde einfahren möchte.

 

Tore

56'   0:1    FC Trimbach

60'   0:2    FC Trimbach

70'   1:2    Eigentor Trimbach

92'   2:2    Tobias Hafner

 

Telegram

Daniel Lisser

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