FC Muemliswil

 

 

FC Muemliswil

 

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001.2.Platzeinweihung.01.04.2017

Frauen: Torchancen nicht genutzt

Das letzte Spiel der Herbstrunde bescherte auf dem Mümliswiler Brühl einen echten Spitzenkampf. Die Einheimischen hatten vor der Partie einen Punkt Vorsprung vor Blustavia; es ging also um den inoffiziellen Herbstmeistertitel. Die Städterinnen hatten eher den besseren Start in die Partie, sie kamen aber nicht zu Torchancen.

 

In der 12. Minute kamen sie aus guter Distanz zu einem Freistoss. Jasmin liess den Ball abprallen, die Blustavia-Stürmerin reagierte schneller als die Verteidigerinnen und schob den Ball zum Führungstreffer ins Tor. Das ist Effizienz pur; erste Torchance-Führungstor. Auf der Gegenseite war dies leider nicht so. Nach einer Viertelstunde traf Eliane mit ihrem direkten Freistoss nur ins Seitennetz. Das machten die Städterinnen dann viel besser; zweiter gefährlicher Angriff-zweiter Torerfolg. In Mittelstürmerposition konnte die Gästespielerin solo gegen das Tor eilen, weil aussen eine Abwehrspielerin das Offside aufhob. Jasmin riskierte zwar Kopf und Kragen, doch sie kam mit ihrer mutigen Parade einen Sekundenbruchteil zu spät.

Dieser Rückstand weckte dann die Einheimischen doch. Frau hatte sich doch schon einiges mehr vorgenommen. Zuerst scheiterte Alex aus guter Abschlussposition an der starken Blusti-Torhüterin. In der 34. Minute gelang dann der Anschlusstreffer doch. Luzia zeigte einen ihrer typischen Flügelläufe, ihr Flankenball führte zu einem Abpraller bei der Gäste-Torhüterin und Tanja hatte keine Mühe, den Ball einzuschieben. Bis zur Pause gab es dann noch einen Aufreger vor dem heimischen Tor. Nach einem Abpraller bei Jasmin schoss die Solothurner Torschützin den Ball hoch übers Tor. Beim dritten Anlauf gelang diesmal kein Torerfolg.

Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch das einheimische Team Mümliswil/Niederbipp. Die Gästefrauen kamen kaum noch über die Mittellinie. Sie verteidigten meistens mit 8 Spielerinnen am und im Strafraum, Entlastung gab es keine mehr. Im Minutentakt kreierten die Einheimischen Angriffe aufs gegnerische Tor. Zweimal landete ihr Torschuss am Torpfosten, ab und zu behändigte die starke Solothurner Torhüterin den Ball und meistens verpassten die Schützinnen das Ziel. Die meisten Zuschauer waren sich sicher, dass der Ausgleich bei diesem Dauerdruck eigentlich nur eine Frage der Zeit sei. Doch die Gästespielerinnen kämpften wie Löwinnen und schafften es tatsächlich, ihr Tor bis zum Schlusspfiff des starken Schiedsrichters rein zu halten. Ihr Jubel war denn auch Ausdruck der grossen Freude über diesen besonderen Sieg.

Das Team Mümliswil/Niederbipp hingegen war grenzenlos enttäuscht. Das Gastteam hatte mit drei gefährlichen Angriffen im ganzen Spiel zwei Tore gemacht, die Einheimischen andererseits hatten sich in der letzten halben Stunde des Spiels gegen 20 gefährliche Angriffe erspielt und keinen Torerfolg gehabt. Natürlich hatte Frau an diesem Oktoberabend das Visier schlecht eingestellt, aber normalerweise wird grosser Einsatz auf dem Fussballplatz auch belohnt. An diesem Abend war es leider nicht so und weil es das letzte Spiel vor der Winterpause war, kann man nicht einfach am kommenden Wochenende das Geschehene vergessen machen. Das muss nun warten bis am 21. März 2020, wenn mit dem Heimspiel gegen Wolfwil die Rückrunde startet.

FC Mümliswil – Blustavia 2  1:2 (1:2)

12. min 0:1  Blustavia

22. min 0:2 Blustavia

34. min 1:2   Tanja Grolimund

Mümliswil spielte mit:

Jasmin Meister; Larissa Borer, Eliane Baschung, Evelyn Schoch Ritter, Elena Volken; Luzia Luterbacher, Vivian Haefeli, Caroline Bürgi, Noemi Koller; Alexandra Meister, Tanja Grolimund

Ersatzspielerinnen: Nubya Baio, Andrea Kunz

Bemerkungen:

Mümliswil ohne Natascha Christ, Fabienne Balmer, Melanie Ryf, Andrea Stucki (verletzt) Sandra Ackermann, Patrizia Lisser und Sandra Ackermann (privat) Rabea Fluri (krank). Herzlichen Dank den Aushilfsspielerinnen Evelyn Schoch Ritter und Jasmin Meister für ihren wichtigen Einsatz!

 

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Martin Bürgi

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