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    FC Mümliswil

    1. Mannschaft: Trainingslager in Side - Teil II

    | Remo Bürgi | Berichte 1. Mannschaft

    Tag 3: Montag,  9. März 2015 - Das Testspiel und die zwei ausgeschlossenen Disler

    Wiederum versammelten wir uns um 08:45 Uhr zum Frühstück. Und siehe da, jeder war pünktlich. Noch ein Nachtrag zu gestern, die Türken sehen es gar nicht gerne, wenn man in Finken und kurzen Hosen zum Abendessen auftaucht. Sind wohl neidisch auf unsere unbehaarten Beine...

     

    Später im Training angekommen, durften wir auf einem frisch bewässerten Rasen das Training geniessen. Beim Torschuss bereiteten wir uns auf das Testspiel gegen den SV Hildisried vor. Nicht nur die Torhüter wurden abgeschossen, sondern auch die Vögel welche vorbeiflogen. Manch ein Ball flog übers Tor. Die Stimmung war trotzdem aufgemuntert und friedlich.

    Fertig Training und per Car zurück ins Hotel zum wiederum vorzüglichen Buffet unseres Hotels. Die Mittagspause nutzten die meisten, um ein Nickerchen zu machen. Der Magnesiumvorrat schwindet wie „fröschi Weggli“, denn viele haben schwere Beine vom Training. Um 15:15 Uhr war dann Besammlung für das Auswärtsspiel. Vorbei an Moscheen, Bazars und geschätzten tausend Brillenshops fuhren wir mit dem Car zum Testspiel. Im „Stadion“ angekommen betraten wir die Garderobe und siehe da, wie es sich für ein Profiteam gehört, jeder hatte einen eigenen Sitz in der Garderobe. Aber das sind wir uns ja gewohnt aus unserer 100 Quadratmeter Garderobe in Mümliswil. Um punkt 16:00 Uhr begann das das Spiel gegen den SV Hildisried (siehe separater Matchbericht).

    Mit einem Sieg im Rücken verliessen wir den Platz und machten uns auf den Weg zurück ins Hotel. Kaum im Hotel und im Zimmer angekommen, holte Robin Disler den Wäschekorb hervor. Robin und Janik Disler, welche sich ein Zimmer teilen, klopften wie gewohnt grosse Sprüche im Flur. „Klack“ und hinter ihnen schloss die Tür. Gross waren die Augen, denn Keiner hatte die Zimmerkarte dabei. Was jetzt? Janik übernahm die Initiative und ging an die Rezeption. Mit den Worten: „The door is close“ war alles klar und eine neue Karte war programmiert. Zum Glück passierte das Malheur nicht Jeremy Heutschi, denn als Englisch-Legastheniker würde er wohl jetzt noch an der Rezeption gestikulieren. Bei einem frischen Kühlen liessen wir den Match Revue passieren. Beim Nachtessen waren dann wie erwartet alle in langen Hosen und Schuhen anwesend. Da lachen die Türken. Was sie dabei denken, werden wir wohl nie erfahren. Am Abend schauten wir noch FA Cup und gestalteten das Programm eher gemütlich. Als Fabio dem Zimmerservice telefonieren wollte, um Bier zu bestellen, wählte er anstatt der Servicenummer die eigene Zimmernummer und war völlig verblüfft, als er das „besetzt biipsen“ hörte. Morgen ist dann Auslauftraining angesagt und am Nachmittag eine Shoppingtour quer durch Side. Die Bazars müssen schliesslich auch erobert werden und das eine oder andere Geschenk für das Schätzli muss auch noch eingekauft werden.