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    FC Mümliswil

    1. Mannschaft: Endstation Halbfinale

    | Martin Bürgi | Berichte 1. Mannschaft

    80 Minuten lang konnte unsere 1. Mannschaft in Fulenbach vom Finale in Solothurn träumen. Mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung hielten die Guldentaler den Zweitligaleader in Schach. Dann kassierten sie im Anschluss an einen Eckball den entscheidenden zweiten Treffer und konnten nicht mehr zusetzen. Gratulation dem SC Fulenbach zum Sieg und zur Qualifikation fürs Finalspiel in Solothurn!

    Lesen Sie nun den ausführlichen Matchbericht von David Ackermann vom SC Fulenbach, der eigentlich nur in einem Punkt nicht der Mümliswiler Wahrnehmung entspricht. Deshalb erlauben wir uns am Schluss noch eine Anmerkung dazu!

    Fulenbach steht im Cupfinal

    SC Fulenbach – FC Mümliswil 3:1 (1:1)   Vor einer stattlichen Kulisse schaffte das Heimteam gegen ein, über die gesamte Spieldauer gesehen, zu harmloses Mümliswil nach 2013 den erneuten Finaleinzug. Bereits in der ersten Minute erarbeitete sich der SCF einen Eckball. Boss trat den ruhenden Ball gefährlich zur Mitte, wo Ingold am höchsten stieg und seinen Kopfball knapp über die Latte setzte. Die Gäste zogen sich bis ca.15m vor der Mittellinie zurück, was Fulenbach einen ruhigen Spielaufbau ermöglichte. Trotzdem versuchten die Guldentaler hier und dann vereinzelte Nadelstiche zu setzen, was ihnen in der 14. Minute auch gelang. Ein Einwurf auf Höhe des Sechzehners konnte Fulenbachs Müller nicht befreien und Mümliswil setzte nach. Schlussendlich kam der Ball zu Robin Disler und dieser hatte keine Mühe, den Führungstreffer zu erzielen. Gegen den Spielverlauf lag die Hert-Elf nun hinten, doch von Schock keine Spur. Bereits die nächste Aktion vor dem Gästetor war die Ausgangslage für den Ausgleich. Ein Freistoss auf den zweiten Pfosten konnte von Lukas Wyss erlaufen werden, doch seinen Abschluss klärte Ex-Fulenbacher Gradwohl zur Ecke. Diese wiederum wurde präzise auf den vorderen Pfosten gespielt, wo Ehrenbolger herrlich per Kopf reüssierte. Das Spiel fand nun mehrheitlich im Mittelfeld statt, da beide Mannschaften die Räume eng machten und so keine nennenswerten Chancen entstanden. Vor Ablauf der ersten halben Stunde spielte Torwart Fernandez ein wenig mit dem Feuer. Als er trotz genügend Zeit anstatt zu klären den Mümliswiler Stürmer anschoss, benötigte er etwas Glück, um den Ball gleich selber wieder zu behändigen. In der ersten Hälfte hatte dann Fulenbach noch eine gute Möglichkeit zum Führungstreffer. Boss setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und legte quer zu Ehrenbolger. Leider konnte dieser den Ball nicht wunschgemäss kontrollieren und ein gezielter Abschluss war daher nicht möglich. Schade, da das Tor ziemlich weit offen gewesen und Gradwohl wohl nicht mehr an den Ball gekommen wäre. So verstrichen die verbleibenden Minuten bis zum Halbzeitpfiff torlos, wobei Fulenbach mehrheitlich in Ballbesitz war und Mümliswil die Gangart etwas ruppiger gestaltete.

    Auch die ersten Minuten nach Wiederanpfiff plätscherten so dahin, was das Spiel nicht sonderlich attraktiv machte. Erst nach 65 Minuten entstand dann wieder so etwas wie Torgefahr. Bitterli führte einen Freistoss im Mittelfeld schnell aus und lancierte damit Imbach, welcher den Ball gefährlich vors Tor spedierte. Die Hereingabe wurde aber von Freund und Feind verpasst und so blieb es beim Remis. In der 70. Minute durften dann die blauen endlich wieder jubeln. Ein hoher Ball wurde von Gradwohl, der das Luftduell gegen seinen Widersacher gewann, per Kopf zu Boss weitergeleitet, der ebenfalls mit dem Kopf vollstreckte. Der Unparteiische hatte jedoch ein Foulspiel (?) von Gradwohl gesehen und der Treffer zählte nicht. Nach weiteren zehn Minuten erlöste dann Ingold alle Fulenbacher Anhänger. Ein weiterer Eckball, diesmal halbhoch auf sechzehn Meter getreten, behauptete die Nummer 20 gegen die Verteidiger und drosch das Leder satt und unhaltbar in die Maschen. Mümliswil versuchte nochmals zu reagieren, doch mehr als ein zwei Standards, welche nichts einbrachten, resultierten dabei nicht. Auf der anderen Seite machte der 2. Liga Leader mit dem nächsten Vorstoss alles klar. Boss lief Gästehüter Gradwohl geschickt an und dieser produzierte einen unkontrollierten Befreiungsschlag. Der Ball gelangte zu Ehrenbolger welcher den letzten Verteidiger aussteigen liess und mit genialer Übersicht den freistehenden Fulenbacher Gradwohl bediente. Im Eins gegen Eins mit seinem Bruder vollendete dieser dann den Angriff sicher zur Entscheidung. Die letzte Aktion gehörte dann nochmals den Gästen. In der letzten regulären Minute setzte ein Freistoss aus gut 20 Metern gefährlich vor Fernandez auf. Mit vereinten Kräften befreiten die Fulenbacher Verteidiger die Situation und untermauerten damit die starke Teamleistung an diesem Abend. (da)  

    Fulenbach - Mümliswil 3:1 (1:1)   Tore: 14. Robin Disler 0:1, 16. Ehrenbolger 1:1, 80. Ingold 2:1, 85. Gradwohl 3:1  

    Fulenbach: Fernandez, Lukas Wyss, Ingold, Müller, Schwager (53. Jäggi), Imbach, Jonas Wyss, Bitterli, Gradwohl (91. Luan Spielmann), Ehrenbolger (90. Schläfli), Boss

    David Ackermann       

     

    Mümliswil 1 spielte mit:

    Fabio Gradwohl; Adrian Kamber (67. min Janik Disler), Jörg Müller, Jérome Ackermann, Kevin Widmer; Dominik Ackermann, David Kohler, Roger Wehrli, Robin Disler (58. min Reto Schärmeli); Nicola Ackermann (86. min Patrick Wehrli), Andreas Ackermann

    Kein Einsatz:  Michael Lisser, Philippe Wehrli, Christian Bader, Patrick Schalt (Militär), Bozo Krizanovic (gesperrt)

     

    Mein Kommentar:

    "So verstrichen die verbleibenden Minuten bis zum Halbzeitpfiff torlos, wobei Fulenbach mehrheitlich in Ballbesitz war und Mümliswil die Gangart etwas ruppiger gestaltete."

    Es war ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen, Kopfballduellen und Fouls auf beiden Seiten. Der oben nochmals erwähnte Ausschnitt aus dem Matchbericht von David Ackermann könnte nun aber glauben machen, die Mümliswiler hätten alleine ruppiger gespielt. Tatsächlich waren aber die Guldentaler die Leidtragenden aus diesen Zweikämpfen. Vor der Halbzeit musste David Kohler nach einem harten Kopfballduell auf dem Platz und an der Seitenlinie gepflegt werden und musste mit Kopfschmerzen fertig spielen. In dieser Szene kann man die Schiedsrichterentscheidung noch verstehen, holte sich "Kolli" den Brummschädel doch beim Aufprall auf dem Boden. Beim Luftduell ein paar Minuten später aber wurde der Mümliswiler Torschütze Robin Disler mit dem Ellenbogen getroffen, was zumindest einen Foulpfiff erfordert hätte. Leider konnte Robin trotz Pflege schon bald nach dem Seitenwechsel - ebenfalls mit Kopfschmerzen - nicht mehr weiterspielen, was natürlich die Offensivbemühungen der Gäste schwächte.

    Fulenbach hat den Sieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicher verdient. Sie hatten an diesem Abend auch einige herausragende Offensivspieler in ihren Reihen und waren bei Standartsituationen immer gefährlich. Bei den Gästen erreichten leider nicht alle Akteure ihre Normalform. Trotz Enttäuschung gilt es jetzt, den Cup für diese Saison abzuhaken und sich auf die 11 Rückrundenspiele zu fokussieren. Da kommt es nicht nur auf ein Spiel an, denn abgerechnet wird anfangs Juni! Hopp FC Mümliswil!

     

    Sponsoren des Matchberichts:

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    Martin Bürgi