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    FC Mümliswil

    1. Mannschaft: Sieg gegen Riedholz

    | Martin Bürgi | Berichte 1. Mannschaft

    1:0-Sieg gegen den FC Riedholz: Der FC Mümliswil klettert in Unterzahl über den Strich

    Der FC Mümliswil bezwingt den FC Riedholz mit 1:0 und schickt Biberist und Fulenbach in den Tabellenkeller. Der Spitzenreiter FC Härkingen feiert derweil seinen elften Sieg in Serie und hat nur noch einen Konkurrenten im Meisterrennen.

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    Mümliswils Abwehrspieler Cédric Gisler überragt Riedholz-Stürmer Sebastian Graf.                                                               Foto:    Andre Veith

    Nach fünf sieglosen Spielen mit nur einem Unentschieden, fünf Toren und 24 Gegentreffern beendete der FC Mümliswil am Samstag im Heimspiel gegen den FC Riedholz seine Durststrecke. Mann des Spiels war Joker Elia Bader, der in der zweiten Hälfte zu seinem siebten Teileinsatz in dieser Saison kam und die Mümliswiler in der 83. Minute mit seinem ersten Saisontor zum Sieg schoss. Nach einem Fehlpass der Riedholzer im Spielaufbau legte der ebenfalls eingewechselte Risto Petrovic rechts raus zu Bader, der Neal Gunziger im Tor der Gäste mit einem satten Schuss zum 1:0 bezwang.

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    Mümliswils Aussenläufer Fabrice Ambühl (r.) war einer der auffälligsten Spieler auf dem Platz.     Foto: Andre Veith

    Es war ein immens wichtiger Sieg für den FC Mümliswil und auch ein verdienter. Mümliswil war über weite Strecken das engagiertere Team, das den grösseren Willen an den Tag legte. Bereits in der Startviertelstunde erspielten sich die Guldentaler erste gute Chancen. Mario Simic (4.), Dominik Ackermann (8.) und Adrian Kamber (10.) scheiterten mit ihren Schüssen allesamt an Riedholz-Hüter Gunziger und Abwehrspieler Cédric Gisler setzte einen Kopfball über die Latte (12.). Auch aus zahlreichen Eckbällen konnte Mümliswil kein Kapital schlagen.

    Aber auch der FC Riedholz, der zuletzt drei Siege aneinandergereiht hatte, kam in der ersten Halbzeit zu seinen Möglichkeiten. In der sechsten Minute umkurvte Silas Gunziger Mümliswil-Goalie Flurin Schürch, sah seinen Abschluss dann aber von Captain Janik Disler auf der Linie geklärt. Nach etwas mehr als einer halben Stunde klatschte der Ball nach einem Corner der Gäste aus dem Gewühl heraus an die Latte, kurz vor der Pause vergab Luc Henzi eine weitere gute Chance für Riedholz.

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    Mümliswils Regisseur Mario Simic (r.) verteidigt den Ball gegen Riedholz-Captain Henry Horn.  Foto: Andre Veith

    Mümliswil zum zweiten Mal in dieser Saison zu Null

    Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel auf einem überschaubaren Niveau, aber es lebte von der Spannung. Die Mümliswiler arbeiteten weiter an der Führung – in der 55. Minute hämmerte Fabrice Ambühl den Ball an die Lattenunterkante. Doch knapp zehn Minuten später nahmen sie sich den Wind selbst aus den Segeln. Aussenverteidiger Silvan Nussbaumer flog nach seinem zweiten harten Einsteigen mit Gelb-Rot vom Platz.

    Mit einem Mann mehr übernahm Riedholz zwar das Spieldiktat, Sebastian Graf (69.), Marc Schär (73.) und noch einmal Graf mit einem Volley (81.) konnten die Überzahl aber nicht in Tore ummünzen und mit dem Gegentor zehn Minuten vor Schluss kassierte das Team von Trainer Daniel Fasnacht am Ende gar noch die Höchststrafe.

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    Daniel Fasnachts Mannschaft verpasst den vierten Sieg in Folge.    Foto: Andre Veith

    Dank des zweiten Siegs in der Rückrunde und des zweiten Heimsiegs der Saison zogen die Mümliswiler in der Tabelle an Biberist und Fulenbach vorbei und stehen nun direkt über dem Strich. Das Schlusslicht Biberist, das dem FC Grenchen mit 1:2 unterlag, und der Tabellenvorletzte Fulenbach, der gegen Gerlafingen 1:3 verlor, haben jeweils drei Punkte Rückstand auf den FC Mümliswil.

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    Xhevxhet Dullaj und der FC Mümliswil geben die Rote Laterne drei Runden vor Schluss ab.      Foto: Andre Veith

    An der Tabellenspitze der 2. Liga rast derweil der Meister-Express des FC Härkingen weiter ungebremst Richtung Titel. Das 3:0 gegen den FC Klus/Balsthal war bereits der elften Sieg in Serie für die Härkinger, die die Rangliste weiter mit sechs Punkten Vorsprung auf den FC Grenchen anführen. Aus dem Meisterrennen verabschieden musste sich dagegen der FC Subingen. Die Subinger kamen gegen den FC Dulliken zu Hause nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

     

    Raphael Wermelinger; Oltner Tagblatt

     

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