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    FC Mümliswil

    Zwöi: Weiterer Testspielsieg

    | | Berichte 2. Mannschaft

    Eine Woche nach dem Sieg über Fulenbach trat der FCM gegen Oltenese wieder auf dem Oltner Kunstrasenplatz an. Man strebte den vierten Erfolg im vierten Vorbereitungsspiel an. Dabei konnte man erfreulicherweise auf 15 Spieler zählen und musste nicht wie in den vorhergehenden Spielen mit nur einem oder zwei Auswechselspielern Vorlieb nehmen.

    Gegen den 3ten der 4. Liga-Gruppe 3 nahm der FCM von Anfang an das Heft in die Hand, auch wenn der erste Abschluss von Rubitschung etwas missriet und daher nur die Stabilität der Kleinholz-Eishockeyhalle von nebenan testete. So dauerte es doch eine Viertelstunde bis zum ersten Treffer für die Gäste, als Bürgi einen Doppelpass mit Roth spielte und anschliessend den Ball in der linken Torecke versenkte. Darauf wurde es kurios; Oltenese hatte eben erst wieder angespielt, als einem Verteidiger beim Rückpass und dem Torwart bei der Ballannahme etwas das Gefühl fehlten und als Folge daraus der Ball im Tor landete. So stand es bereits 0-2. Dann bauten die Gäste etwas ab und wurden dafür im Anschluss an einen Eckball bestraft, als Oltenese dreimal schiessen durfte bis der Ball den Weg ins Tor fand. Der Anschlusstreffer war wie ein Weckruf für die Guldentaler, die nun den Druck wieder erhöhten. Prompt stellten sie noch vor der Pause den Zweitore-Abstand wieder her, als Ein scharf getretener, flacher Wehrli-Freistoss Im Getümmel vor dem Tor von einem Schienbein eines Oltenese-Verteidigers ins Tor prallte. Mümliswil führte zur Pause verdient mit 1-3.

    Anfangs 2te Halbzeit machte der FCM weiter, wie er aufgehört hatte und erzielte schon bald das 1-4, als Bürgi völlig freistehend eine Flanke im Anschluss an einen Eckball einnicken konnte. Das Highlight des Abend war aber dann der fünfte Treffer der Gäste: Ackermann zu Bürgi, der weiter auf Roth, weiter auf Semsedini, hinaus auf links zum aufgerückten Aussenverteidiger Bloch und dessen Flanke verwertete Wehrli am zweiten Pfosten per Kopf zu einem Lehrbuch-Treffer. Eine Kombination über 6 Stationen bei welcher die Mümliswiler auf dem schönen Kunstrasen ihre technischen und spielerischen Fähigkeiten eindrücklich zeigten. Nach diesem Treffer hätte man das Spiel besser abgepfiffen, denn was folgte hatte mit Fussball nicht mehr viel zu tun. Einige Oltenese-Spieler hatten den klaren Rückstand offenbar nicht gut verdaut und stiegen völlig übertrieben hart und gesundheitsgefährdend in die Zweikämpfe und traten teils sogar nach. Es entstand eine sehr gehässige Atmosphäre von der sich auch einige Mümliswiler anstecken liessen, mit viel Gerede und Gehacke; Oltenese konnte noch zwei Treffer erzielen, weil Mümliswil nach vielen Auswechslungen etwas den Faden verlor und nicht mehr mit aller Konsequenz in die Zweikämpfe ging um Verletzungen zu vermeiden.

    So konnte man also einen weiteren Testspielsieg feiern, wenn auch mit etwas schalem Beigeschmack - so war denn die beste Nachricht des Abends wohl diejenige, dass die Konkurrenten um Platz 2, Balsthal und Subingen, verloren hatten...