Frauen: Cupfinal - lange mitgehalten, klar verloren
Gegen den deutlich stärker einzustufenden Gegner aus der 2. Liga FC Niederbipp verloren die Frauen vom FC Mümliswil den Cupfinal klar; aber deutlich zu hoch! Die erste Halbzeit konnten die Guldentalerinnen dem Gegner aus Niederbipp lange paroli bieten. Ein unglückliches Gegentor nach einer Standard-Situation in der Minute 30 brachte die Mümliswilerinnen in Rücklage. Die Frauen vom FCM spielten konzentriert und kämpferisch und zeigten ihre Fortschritte im Spielaufbau nach vorne. Bis zur Mittellinie liessen die Niederbipperinnen das Spiel zu, zogen dann aber ihren Abwehrriegel zu. Richtung Spitze konnten von den Mümliswilerinnen nicht viel Druck erzeugt werden.
Pausenstand 0 - 1
In der Pause nahmen sich die Mümliswilerinnen vor, mehr nach vorne zu arbeiten, wurden jedoch kurz nach Wiederanpfiff mit dem schnellen 0 - 2 bestraft. Diesen Rückschlag konnte die Mannschaft nach der kräfteraubenden ersten Halbzeit nicht mehr wegstecken. Nach und nach dominierten die Niederbipperinnen das Spiel mehr und mehr und waren vor dem Tor sehr kaltblütig. Vom 0 - 2 zum 0 - 4 ging es sehr schnell, die Frauen vom FCM steckten jedoch nicht auf und kämpften in jeder Phase des Spiels um den Ball und wollten auch noch ein Tor erzielen. Dieses Ziel wurde jedoch nicht erreicht, obwohl einige Chancen dazu zu verzeichnen waren. So oder so, Niederbipp spielte eine Klasse abgeklärter, waren auch läuferisch ein wenig besser und nutzten die Chancen zum Endstand von 0 - 6.
Fazit: Der Klassenunterschied war vor allem in der ersten Halbzeit praktisch inexistent, die Mümliswilerinnen waren immer auf der Höhe. Trotz der am Schluss klaren Niederlage war es für uns alle ein toller Tag. An einem Cup-Final dabei zu sein und trotz der Niederlage auf Platz Zwei sich doch als Sieger zu fühlen ist grossartig!
Ich bin stolz auf meine Mannschaft und den erreichten Cup-Final und auf die wirklich sehr gute erste Halbzeit! Danke!!
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FC Mümliswil - FC Niederbipp 0:6
Aufstellung: Janine Studer, Jacqueline Bader (Romy Joller), Marlen Lisser, Livia Bordogna, Tanja Probst, Eliane Baschung, Caroline Bürgi (Corina Müller), Anna-Sophia Zaugg, Andrea Hafner, Pernilla Probst, Silja Kohler
Nicht eingesetzt: Nicole Steinmann, Lara Kamber, Gianna Nabuurs, Adrienne Baschung














