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    FC Mümliswil

    Kantersieg gegen Luterbach

    | Matteo Ciurlia | Berichte 1. Mannschaft

    Bereits in der 3. Minute setzte ein Luterbacher Spieler ein Zeichen, als er aus dem Mittelfeld abzog und damit einen Weckruf für den FC Mümliswil initiierte. Der Schuss ging zwar knapp vorbei, zeigte aber die Entschlossenheit des Heimteams. In den folgenden zehn Minuten fand Mümliswil kein Rezept, um den defensiven Abwehrriegel der Luterbacher zu durchbrechen. Ihre Angriffe verpufften immer wieder an der Verteidigung der Gastgeber.

    In der 22. Minute gelang es Mümliswil schließlich, eine Lücke zu finden. Nach einem schnellen Angriff über den linken Flügel spielte P.Wehrli den Ball mit dem Außenrist zur Mitte, wo S. Prennaj goldrichtig stand und den Ball zum 0:1 für Mümliswil ins Netz beförderte. Der Treffer brachte Mümliswil weiter in Fahrt, aber auch kuriose Szenen sollten folgen. In der 32. Minute hob der als Linienrichter tätige Färdi die Fahne während eines vielversprechenden Angriffs der Mümliswiler und entschied auf Einwurf für Luterbach. Assistent Ambühl konnte es kaum fassen und rief: "Der müsste doch für uns fähneln." Doch die Ersatzbank der Mümliswiler erinnerte ihn daran, dass das F in Färdi für Fairplay steht.

    Nur drei Minuten später, in der 35. Minute, schoss Arnold aufs Luterbacher Tor. Der Torhüter konnte den Ball zunächst nicht festhalten, reagierte jedoch schneller als Prennaj und verhinderte so das 0:2. Auf der anderen Seite des Spielfelds, in der 38. Minute, gelang es Ciurlia, nach einen präzisen "Laserpass" zu einem Luterbacher Stürmer, mit einer tollen Parade zu entschärfen und damit den Ausgleich zu verhindern.

    Kurz vor der Halbzeit, in der 44. Minute, unterlief der Nummer 10 von Luterbach ein eklatanter Fehlpass, den Prennaj sofort ausnutzte. Sein Schuss wurde vom Torhüter pariert, doch Wyser war zur Stelle und erhöhte auf 0:2 für Mümliswil. In der Pause musste der angeschlagene Jungspund F.Ambühl ausgewechselt werden. Ersetzt wurde er durch den erfahrenen "Silberfuchs" N.Ackermann.

    Nach der Pause kamen die Luterbacher mit neuer Energie zurück aufs Feld. Bereits in der 56. Minute weckte ein Pfostenschuss die Mümliswiler erneut auf. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: In der 68. Minute wurde N.Ackermann nach einem Ballgewinn angespielt und schob routiniert zum 0:3 für Mümliswil ein. Eine Minute später wechselte der FC Mümliswil aus: Wehrli, Wyser und Büttler verließen den Platz und wurden durch A.Ackermann, L.Probst und A. Kamber ersetzt.

    In der 72. Minute zeigte Nicola Ackermann erneut seine Klasse, als er einen langen Ball aus dem Mittelfeld schlug. Laufwunder Lars Probst galoppierte dem Ball hinterher, erreichte ihn und verwertete sicher zum 0:4 für Mümliswil. In der 80. Minute wurde Prennaj ausgewechselt und der Spieler mit der Nummer 13, bekannt als "Bromista rubia larga" (langer blonder Joker), kam ins Spiel. Fünf Minuten später krönte Andreas Ackermann seine Leistung, als er im 1-gegen-1 cool blieb und zum 0:5 für Mümliswil erhöhte.

    Fazit
    Trainer Dullaj brachte vor dem Spiel eine treffende Analogie in der Kabine. Er verglich die aktuelle Situation mit der Zielgeraden eines Rennens, bei dem man nicht nachlassen darf, um das Ziel zu erreichen. Dieser Gedankenanstoß inspirierte den FC Mümliswil und mündete in einen beeindruckenden Sieg. Der Kampf um die Aufstiegsspiele bleibt somit weiterhin spannend. Herzlichen Dank an die Aushilfen Nicola Ackermann, Andreas Ackermann und Lars Probst.

    Am Samstag, 25.Mai um 19.00Uhr geht's zu Hause im Brühl weiter gegen den Türkischen SC Solothurn. Gegen die Solothurner gab es die einzige Niederlage der Saison, somit haben wir mit dem TSCS noch eine Rechnung offen, Wir freuen uns hier auf die Unterstützung unserer Fans.

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    Aufstellung FC Mümliswil: M. Ciurlia, J. Disler, S. Nussbaumer, C. Hackel, D. Ackermann, S. Büttler, F. Arnold, F. Ambühl, R. Wyser, P. Wehrli, S. Prennaj

    Ersatz: B. Fluri, A. Ackermann, A. Kamber, N. Ackermann, L. Probst

    Abwesend: R. Disler, M. Simic, N. Suremann (verletzt), R. Petrovic, A. Xhemali (Ferien), M. Fluri (Schule), C. Gisler, C. Wehrli (Rekrutenschule)

     

    Björn Fluri