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    FC Mümliswil

    2. Mannschaft: Negativer Höhepunkt errreicht?

    | Martin Bürgi | Berichte 2. Mannschaft

    Unsere zweite Mannschaft konnte auch im ersten Rückrundenspiel den Abwärtstrend der letzten Spiele nicht aufhalten. Gegen den FC Kestenholz kassierte man wieder viele Gegentore und war letztlich gegen die Gäuer chancenlos. Lesen Sie in der Folge den Matchbericht aus dem Oltner Tagblatt vom Montag.

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    3. Liga Mümliswil bezieht bei der 2:7-Schlappe in Kestenholz die dritte Kanterniederlage in Folge

    Von Tobias Schalk

    Nach einem ganz passablen Saisonstart der Mümliswiler zeigte deren Formkurve zuletzt steil nach unten. Die jüngsten Resultate lauteten 0:4, 0:5 und nun also ein 2:7-Debakel bei Kestenholz. Über weite Strecken der Partie konnte der Aufsteiger seine Tauglichkeit für die Drittliga nicht beweisen und offenbarte phasenweise gar Zerfallserscheinungen. Entsprechend bedient war Mümliswils Trainer Marius Ackermann, der im ersten Moment gar offenliess, ob er seine Tätigkeit in der Rückrunde weiterführen wird: «Wir wussten, dass es gegen Kestenholz nicht einfach wird, doch wenigstens anständigen Einsatz und Kampf von allen sollte man noch erwarten dürfen», richtete er einen Tadel an seine Mannen.

    Mümliswils gelungene Startphase

    Dabei hatte die Partie für die Gäste gar nicht so düster begonnen, wie das Verdikt am Ende lautete. Nach einer ersten Druckphase der Kestenholzer waren es die Guldentaler, welche das Zepter an sich rissen und in Person von Patrick Wehrli zweimal beste Kopfball-Gelegenheiten zur Gästeführung verzeichneten. Jeweils nach einem Freistoss aus Richtung der Corner-Fahne schraubte sich Wehrli am höchsten, doch setzte er seinen ersten Kopfball ins Aussennetz (11.). Zwei Minuten später musste FCK-Torhüter Valentin Hirt seine Reflexe unter Beweis stellen, als er Wehrlis Abschluss auf der Linie parieren konnte. Nun aber war es vorerst vorbei mit Torchancen. Es stellte sich ein äusserst zerfahrenes Spiel mit vielen kleinen Fouls und darauf folgendem Lamentieren ein. Ein hartes Foul, welches die einzige Karte der Partie nach sich zog, beging Silvan Nussbaumer nach einer halben Stunde vor dem eigenen Strafraum. Mit dem folgenden Freistoss, den FCK-Topskorer Bozo Krizanovic gefühlvoll in die weite Ecke trat, nahm das Mümliswiler Unheil seinen Lauf. Nach dem harten Einsteigen Nussbaumers war für den gefoulten Michael Jeggli die Partie indessen vorzeitig beendet. Für ihn kam Olivier Ferrat ins Spiel, der mit seiner ersten Aktion sofort die Verdoppelung der Führung bewerkstelligte. Zum ersten Mal manifestierten sich die Probleme in der Hintermannschaft der Gäste – viel zu nachlässig hatten die Mümliswiler im eigenen Strafraum verteidigt und die Platzherren somit geradezu zum Torschiessen eingeladen. Bereits waren einige hängende Köpfe zu sehen, doch vor dem Pausenpfiff kam es noch schlimmer für den FCM. Eine als Flanke gedachte Hereingabe Krizanovics überraschte den Mümliswiler Schlussmann Daniel Lisser, der den Ball passieren liess. Damit schien die Partie bereits gelaufen, zu wenig Gegenwehr war bei den Gegentreffern aufseiten der Mümliswiler auszumachen. So verkam die zweite Hälfte zur unumgänglichen Pflicht, welche die Kestenholzer zur Aufbesserung ihres Torverhältnisses nutzten. Der eingewechselte Ferrat und Krizanovic schnürten je ein Dreierpack. Die Mümliswiler zogen sich mehr schlecht als recht aus der Affäre, obwohl ebenfalls noch zwei Treffer zur Ehrrettung gelangen. Es offenbarte sich, dass nicht alle Akteure alles unternahmen, um die Kanterniederlage abzuwenden. Besonders über diesen Umstand zeigte sich Marius Ackermann enttäuscht, hatte er doch vor der Partie noch an den Kampfgeist seiner Elf appelliert. Auf die Frage, ob er seine Spieler noch erreiche, meinte Ackermann: «Da bin ich mir nicht in jedem Fall sicher. Wir werden nun eine gemeinsame Aussprache abhalten und dann sehen, ob es in dieser Zusammensetzung noch Sinn macht.» Daraufhin relativierte er seine Worte damit, dass kurz nach Spielschluss noch viele Emotionen im Spiel seien, doch als einer, der mit Leib und Seele dabei sei, könne er nur schlecht mit einem solchen Auftritt seiner Mannschaft umgehen. Für den FCM ist zu hoffen, dass mit diesem Resultat der negative Höhepunkt erreicht ist und in der abschliessenden Runde des Fussballjahres nicht noch mehr Ungemach droht.

    Matchberichtsponsor:

     

    Kestenholz – Mümliswil 7:2 (3:0)
    St. Peter. – 60 Zuschauer. – SR: Dräyer. – Tore: 31. Krizanovic 1:0. 38. Ferrat 2:0. 41. Krizanovic 3:0. 60. Krizanovic 4:0. 69. Patrick Wehrli 4:1. 76. Ferrat 5:1. 85. Ferrat 6:1. 87. A. Ackermann 6:2. 89. Studer 7:2.
    Kestenholz: Hirt; Boss, Bloch, Wiemann (81. Horath), Kissling; Taschler (55. von Arx), Studer, Brügger, Krizanovic; Jeggli (37. Ferrat), Frey.
    Mümliswil: Lisser; Nussbaumer (61. Kohler), Meister, J. Müller, Daniel Müller (51. A. Ackermann); Disler, Patrick Wehrli, R. Ackermann, Hammer; Knuchel (46. Philippe Wehrli), David Müller.
    Bemerkungen: Verwarnung: 30. Nussbaumer (Foul). – Cornerverhältnis: 3:2.

    Mümliswil ohne Fabian Bloch, Silvan Reinhardt (verletzt), Christian Bader (Schule), Roger Fluri und Damian Bürgi (nicht eingesetzt)

    Martin Bürgi