
3. Mannschaft: Punktgewinn beim Leader
Im Auswärtsspiel beim souveränen Leader aus Attiswil wollte die dritte Mannschaft, wie schon im letzten Spiel gegen Oensingen, eine weitere Spitzenmannschaft ärgern und aus dem Auswärtsspiel Punkte entführen. Die Attiswiler hatten aber seit drei Partien keinen Gegentreffer mehr hinnehmen müssen und waren gewillt ihre Sigessierie fortzusetzen. Die Guldentaler waren in dieser Saison das einzige Team, welches dem Leader eine Niederlage hinzufügen konnten. Für eine spannende Partie, auf einem der schönsten Fussballplätze der Region, stand somit nichts mehr im Wege.
Coach Rubitschung nahm in seiner Aufstellung kleinere Anpassungen vor und sorgte mit dem Sturmbrüderduo Obrecht für eine kleine Überraschung. Für Mittelfeldmotor Kohler, welcher bei diesem Spiel abwesend war, konnte mit Haudegen F. Bloch ein sehr guter Ersatz aufgeboten werden. Trotz diversen Absenzen, zum Teil auch kurzfristig, von arrivierten Spielern der dritten Mannschaft war das Kader dennoch stark bestückt und dies zeigt, dass aktuell genügend Spieler, auch dank den vier Tranfers im Winter, und eine gewisse Breite im Kader vorhanden ist. Die Marschrichtung von Coach Rubitschung, welche geheim bleibt, war für dieses Spiel klar. Attiswil hatte mit dieser Taktik zu Bgeinn Mühe ins Spiel zu finden. Die Gäste gewannen die ersten Zweikämpfe und auch die Pässe kamen an. In der Rückwärtsbewegung wurde solidarisch, gemeinsam verteidigt und auch sonst war bei den Guldentaler viel Energie auf dem Platz. Die Attiswiler, welche im übrigen die erste Mannschaft des Vereins war, da sich diese im Winter aus der 3. Liga zurückzog und somit mit 4-5 Spielern gespickt, welche die Vorrunde noch in der 3. Liga spielten, hatten Mühe und versuchten ihr Glück mit vielen, aber gut geschlagenen, langen Bällen. Altmeister, Wadenbeisser der ersten Stunde und in etwa der Andres Ambühl vom "Drüüü" T. Bloch und sein "Lehrling" in der Innenverteidigung Tschumi ergänzten sich hervorragend auf ihren Positionen und konten diese Bälle verteidigen. In der Offensive waren vom Gebrüdergespann Obrecht erste Halbchance zu notieren. Die andere Familenbande rund um die Gebrüder Bloch und Cousin Widmer bildete in der Mitte einen unwiederstehlichen Dreizack an dem es ebefnfalls fast keim vorbeikommen gab. Die beiden Duos auf dem Flügel wurden immer wieder mit Bällen aus der Verteidigung und dem Mittelfeld gesucht, doch es konnte noch zu wenig Druck mit diesen gut vorgetragenen Angriffen erzeugt werden. Nach rund 20 Minuten wurde N. Obrecht, nach einem tollen langen Ball von Tschumi, unsanft vom Heimtorwart kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt. Der anschliessende Freistoss war durch Captain Eschmann gut getreten, doch der Ball blieb an der Mauer hängen. Der Torwart auf der Gegenseite Schürch, welcher sich aktuell in einer tollen Frühjahrsform befindet, beteiligte sich ebenfalls stark am Spiel und war für die Gäste der gewohnte sichere Rückhalt. Das Spiel war intensiv und die Zweikämpfe mit einer gewissen Härte geführt, wie schon bei den unzähligen Partien in der Vergangenheit. Nach rund 30 Minuten wurde der wirblige Flügelflitzer Fsaha auf die Reise geschickt. Dieser umkurvte zwei Spieler und passte sehr gut zur Mitte auf L.Obrecht. Dieser feuerte einen platzierten Flaschschuss ab, welcher aber der Torwart der Attiswil wiederum sehr gut parierte. Attiswil kam kurz vor der Pause noch zu einem letzten Eckball. Dieser wurde mit viel Zug und Schnitt auf den Fünfer geschlagen und fand einen attiswiler Kopf, welcher zur Führung einnetzte. Ein Rückstand zum denkbar ungünstigsten Zeitptunkt.
Der Nackenschlag steckten die Gäste nach der Pause aber gut weg und boten dem Leader weiterhin Paroli. Zwingende Chancen waren aber noch nicht auszumachen, denn auch die Heimabwehr stand gut und liess wenig zu. Nach rund 10 Minuten klatschte ein Weitschuss, begünstigt durch den Wind, an die Querlatte der Gäste und diese hatten in dieser Situation das nötige Glück auf ihrer Seite. Weitere Chancen der Attiswiler waren aber auch nicht auf dem Notizblock zu notieren und das Spiel lebte vorwiegend von der Spannung. Nach rund einer Stunde zog Altmeister T. Bloch ein Foul ein, was zu einem gelben Karton führte. T. Bloch hatte in dieser Situation das nötige Glück, dass er nicht die Ampelkarte sah und die Schiedsrichterin das nötige Fingerspitzengefühl ihn nicht vom Platz zu stellen, obwohl T. Bloch der Presse zu Protokoll gab, dass er den Gegner nicht berührte. Die Guldentaler suchten ebenfalls ihr Erfolgserlebnis, doch weder Büttler, Abraham oder auch N. Obrecht konnten reüssieren. Die eingewechselten Speler fügten sich ebenfalls sehr gut ins Mannschaftsgefüge ein und die Energie konnte dadurch hoch gehalten werden. In der 90. Minute suchte Tschumi noch einmal mit einem gut geschlagenen, langen Ball das Glück in der Offensive. Der polnische Bulldozer Kawka drang in den Strafraum ein, der Ball wurde gespielt, es gab einen Knall, ein Pfiff und ein Fingerzeig auf den Strafpunkt. Die Schiedsrichterin entschied kurz vor Schluss auf Strafstoss für die Gäste und eröffnete N. Obrecht die Chance zum Ausgleich. Der Heimtorwart prüfte gefühlt 100mal, ob die Querlatte noch da ist, doch N. Obrecht liess sich durch diese Spielchen nicht beirren und netzte humorlos zum Ausgleich ein. Das 1:1 war dann auch das Endresultat und die Guldentaler entführten einen Punkt aus dem Bernbiet.
Der Penaltypfiff war, gelinde gesagt, sicherlich glücklich, aber mit einer tollen Einstellung, Kampfgeist und mit viel Herz verdienten sich die Gäste diesen Punkt gegen den souveränden Leader, gespickt mit 4-5 Spielern der ehemaligen ersten Mannschaft von Attiswil. Die Entwicklung der 3. Mannschaft macht aktuell sehr viel Freude und es zeigt sich eindrücklich, dass ein "Drüüü" sich für einen Verein als sehr wertvoll erweist. Die Mannschaft ist gespickt mit Oldies, Spieler, welcher nach langer Pause wieder angefangen haben Fussball zu spielen oder auch Spieler, welche bei ihren alten Vereinen Aussen vor waren. Die Freude am Fussball ist aktuell bei allen Spielern im Kader da, was zu solchen Leistungen führen kann. Ein herzlicher Dank gilt auch Coach Rubitschung, welcher die Mannschaft stets gut vorbereitet und ein Klima schafft, dass sich jeder wohlfühlt. Wir sehen uns nun zuerst am Stüblifest und dann geht es auf dem Fussballfeld bald wieder weiter.
1. Ps. Schade, dass wir wahrscheinlich nächste Saison keine Begegnungen mehr gegen den FC Attiswil haben, da sich diese aus der 5. Liga zurückziehen - es waren immer tolle Spiele mit Derbycharakter
2. Ps. Ein Lob an die Schiedsrichterin, welche die Partie souverän leitete und nach dem Spiel im Clubhaus noch anzutreffen war - dies ist keine Selbstverständlichkeit
3. Ps. Video zum Tor
Matchberichtsponsor
Torschützen
45. Minute 1:0 FC Attiswil
90. Minute 1:1 Nicolas Obrecht (Strafstoss)
Aufstellung
Flurin Schürch; Robert Kawka, Thomas Bloch, Luc Tschumi, Meron Fsaha; Beat Ackermann, Fabian Bloch, Andreas Widmer, Noah Eschmann; Lukas Obrecht, Nicolas Obrecht
Auswechselspieler
Diamant Osmani, Martin Büttler, Abraham, Stephan Semadeni
Bemerkungen
FCM ohne Luca Christ, Stefan Singer, Emanuel Bader (verletzt), Dustin Schwarzenbach (Militär), Ramon Nussbaumer (Rümli Barkeeper), Maurice Müller (Rümli DJ), Dominik Borner (Plastische Chirurgie), David Kohler (Firmenjubiläum), Mike Fluri (Fahnenschwingen)















