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FC Mümliswil

Drüüü Pünkt für's s'Drüüü

| | Berichte 3. Mannschaft

Gegen den Tabellennachbarn erwartete die dritte Mannschaft aus dem Guldental ein umkämpftes und enges Spiel. Ein Kantersieg konnte man sicher nicht mehr erwarteten, wie noch gegen Wolfwil und Kestenholz, da Egerkingen im Sommer  aktiv tätig auf dem Transfermarkt war.      

Die Mümliswiler kamen am Anfang überhaupt nicht ins Spiel. Man hatte den Eindruck, dass sie nicht auf dem Platz waren. Die Spieler liefen nicht und von Kampf war auch keine Spur. Die Egerkinger hatten in den ersten 20. Minuten mehr Ballbesitz und waren Feldüberlegen. Sie konnten aber keinen Profit daraus schlagen. J. Eggenschwiler hatte gar nichts zu tun und wenn der Ball einmal in seine Nähe kam, reagierte er sicher und behielt die Übersicht. Die Offensive hatte auch keine zwingenden Chancen. Nur einmal gab es einen Aufreger als sich M. Baschung und M. Büttler über die linke Seite durchspielten. Der Pass in den Strafraum fand aber keinen Abnehmer. In der 25. Minute konnte R. Ackermann einen Freistoss von der linken Seite her treten. Der Ball fand via Schienbeinschoner von R. Reinhardt den Ball ins Tor. Kein zwingendes Tor doch die Mümliswiler zeigten Effizienz. Wer dachte Mümliswil übernimmt das Spieldiktat täuschte sich. Man war immer noch im gleichen Rhythmus und hatte überhaupt keinen Schwung. So war es nicht verwunderlich, dass Egerkingen ebenfalls ein Tor nach einer Standardsituation machte. Der Ball flog hoch in den Strafraum, wo M. Müller und J. Eggenschwiler Abstimmungsprobleme hatten und ein Egerkinger mit dem Kopf zum 1:1 ein köpfelte. Mit diesem Resultat ging es dann in die Pause.

Der Coach A. Frei war mit dem dargebotenen überhaupt nicht zufrieden und fand die richtigen Worte in der Pause. Die Mümliswiler waren nun frischer und kämpften um jeden Ball. Pech hatte J. Eggenschwiler als er nach der Pause durch D. Ackermann im Tor ersetzt werden musste. Seine Zehe war geschwollen. In der 48. Minute konnte der „Strafenkönig“ vom Guldental M. Ackermann alleine auf den Torwart losziehen. Er wurde jedoch kurz vor dem Strafraum gefoult, doch der Schiri zeigte auf den Punkt. Captain B. Ackermann übernahm Verantwortung und setzte sich den Ball. Einige konnte nicht hinschauen, andere waren nervöser als der Schütze selbst. Zum gleichen Zeitpunkt lief auch A. Frei in St. Gallen zum Penalty an. Doch im Gegensatz zu Frei welcher verschoss, verwandelte B. Ackermann den Penalty und wie! Der Torwart hatte keine Chance, denn der Ball schlug links oben im Lattenkreuz ein, ob er diesen Schuss so wollte, bleibt sein Geheimnis. Auf jeden Fall war der Jubel gross, denn es hiess nun 2:1. Die Mümliswiler drückten nun auf das Tempo und das Mittelfeld ackerte um jeden Ball. M. Müller räumte alles ab und auch S. Reinhardt zeigte viel Kampfgeist. S. Reinhardt verpasste in der 75. Minute die Entscheidung als er nach einem Eckball am höchsten stieg, jedoch den Ball neben das Tor zimmerte. Es ging Schlag auf Schlag. R. Neuenschwander sorgte bei seinem Comeback für frischen Wind und fügte sich gut ins Spiel ein. Keine zwei Minuten wälzte sich plötzlich der „Flügelblitz“ aus dem Reckenkien D. Bloch am Boden. Sein Gegenspieler hatte ihn unglücklich am Knie getroffen. Auch für ihn war das Spiel beendet. Die Mümliswiler kämpften und hätten noch das 3:1 erzielen müssen, doch B. Ackermann und R. Neuenschwander vergaben aus aussichtsreichster Position. Somit blieb es bei dem nicht unverdienten 2:1, denn Egerkingen war nicht wirklich gefährlich, dies zeigt sich bei der Cornerstatistik, welche die Mümliswiler 8:0 für sich entschieden. Nächstes Spiel ist am Samstag, 4. September 2010 um 18.00 in Kappel.

Aufstellung: Jonas Eggenschwiler, Andi Müller, Dominik Ackermann, Silvio Kamber, Dani Bloch, Adrian Bürgi, Michael Müller, Raphael Ackermann, Manuel Baschung, Martin Büttler, Beat Ackermann

Am Anfang draussen: Michael Ackermann, Dominik Ackermann, Roy Neuenschwander

Tore:

25. Minute 1:0 Silvan Reinhardt (Raphael Ackermann)

37. Minute 1:1 Fc Egerkingen

48. Minute 2:1 Beat Ackermann (Penalty)

Bemerkungen:

Comeback von Roy Neuenschwander

Fliegende Wechsel, daher werden Wechsel nicht aufgeführt.

Gelb: Michael Ackermann, Beat Ackermann, Roy Neuenschwander, Raphael Ackermann

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