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    FC Mümliswil

    Frauen: Die #1 im Thal sind wir

    | | Berichte Damen

    Im 2. Derby in dieser Vorrunde reisten die Guldentalerinnen ins Rosindlital zum FC Welschenrohr. Gefühlt war die Temperatur 5 Grad tiefer als im "Flachland", die Gemüter der Mümliswilerinnen gegen den FC Welschenrohr waren jedoch auch schon hitziger als in der aktuellen Phase. Die Derbys scheinen sich beruhigt zu haben. Da der FC Welschenrohr für eine Frauenmannschaft zuwenig Spielerinnen aufbieten kann, wurde eine Gruppierung mit dem FC Fortuna Olten eingegangen. Diese Ausganglage wurde von Trainer Grossmann im Vorfeld analysiert. Nicht weniger als 25 Spielerinnen wurden während der Saison vom FC Welschenrohr eingesetzt.

    Somit war vor Beginn des Spiels nicht klar, welche Spielerinnen Trainer Eggenschwiler ins Rennen schicken würde. Nichts desto trotz liessen sich die Mümliswilerinnen nicht aus dem Konzept bringen und zeigten eine ansprechende Leistung. Wie meistens in dieser Saison übernahmen die Mümliswilerinnen von Anfang an das Zepter und bestimmten das Spielgeschehen. Schöne Angriffe mit Pässen durch die Schnittstelle auf die schnelle Kohler konnten nicht verwertet werden. Kohler legte sich den Ball im Minutentakt zu weit vor und wurde von der stark spielenden Schlussfrau vom FCW neutralisiert. Nach 11 Minuten wurde dem FCW ein Freistoss ca. 20 Meter vom Tor entfernt zugesprochen. Der hohe Ball in den 16er konnten von Schlussfrau Studer nicht behändigt werden und der Ball lag im Tor. Manuel Neuer lässt grüssen ;-) Diesen Schock verarbeiteten die Guldentalerinnen jedoch vorzüglich, es wurde weiter hoher Druck hauptsächlich über die rechte Seite von Zaugg gemacht, welche mal für mal die Verteidigerin aussteigen liess und den Ball von der Grundlinie in den 16er bugsierte, wo im Slot jedoch niemand zum Verwerten anwesend war. 8 Minuten nach dem Führungstreffer konnte sich Grolimund im 16er durchtanken und mit letztem Einsatz im Fallen den Ball im langen Eck verstecken. Ausgleich zum 1 - 1 und das erste Tor durch Grolimund, wir gratulieren. Der Rest der 1. Hälfte ist schnell erzählt, viel Ballbesitz für Mümliswil, viele Torchancen für Mümliswil, keine Tore für Mümliswil.

     

    Pausenstand 1 - 1

    Die Ansprache von Trainer Grossmann in der Pause zeigte noch nicht die gewünschte Wirkung. Der Ballbesitz bei sicherlich 85% für Mümliswil, die Frauen vom FC Welschenrohr sahen kein Land mehr. Es brauchte jedoch die Erfahrung und Kopfballstärke von Lisser, um das Blatt zu wenden. In der 67. Minute verwandelte sie den gut getretenen Eckball mit dem Kopf gegen die Laufrichtung der Schlussfrau sensationell. 1 - 2. Zaugg, welche immer wieder gefährlich auf der rechten Seite lanciert wurde, war vom Pech gezeichnet, ihr wollte kein Tor gelingen. In der 85. Minute sollte sich das jedoch ändern. Nach einem Zuckerpass von Probst aus der Mitte in den Lauf von Zaugg düste diese der Verteidigerin davon Richtung Tor, zeigte sich egoistisch und zog von der Grundlinie zum 5er und versenkte den Ball mit links in der nahen Ecke. 1 - 3 und somit die Entscheidung in diesem Spiel. Das 1 - 4 durch Bürgi in der Nachspielzeit war nur noch Resultatkosmetik.

    Bemerkenswert: Schlussfrau Studer berührte in der 2. Halbzeit keinen einzigen Ball

    Fazit: Die Vormachtsstellung im Thal bewiesen und das Überwintern auf dem 3. Platz sichergestellt und den Anschluss an das Spitzenduo mit 3 + 6 Punkten Rückstand nicht verpasst.

    Das Telegramm:

    FC Welschenrohr – FC Mümliswil 1949 1:4 (1:1)

    Welschenrohr Mühlacker - 10 Zuschauer

    Tore: 1:0 Styner, 1:1 Grolimund, 1:2 Lisser, 1:3 Zaugg, 1:4 Bürgi

    FCM: Studer; Bader, Lisser, Baschung E., Müller; Grolimund, Probst, Bürgi, Baschung A. (70' Luterbacher), Zaugg; Kohler.

    FCW: Brechbühler; Schwegler, Flury, Hug; Hädener, Bläsi, Will, Eggenschwiler, Engel; Schuler, Dazanovic

    Bemerkungen: Steinmann, Joller, Christ, Hafner (privat), Volken, Bordogna (verletzt)

    Matchberichtsponsor 
    Jura_Apotheke