Frauen: Sieg auf unbeliebtem Untergrund
Nach den zuletzt überzeugenden Ergebnissen wollten die Mümliswilerinnen trotz Abwesenheit des Head-Coaches Martin Bürgi in Olten gegen Fortuna Olten B auf dem Kunstrasen an diese Leistungen anknüpfen. Bei regnerischem kalten Herbstwetter zeigten die Guldentalerinnen ein stetiges Auf und Ab auf dem Geläuf.
Die Gäste starteten viel besser als die Gastgeber in die Partie. Bereits nach 6 Minuten tankte sich Natascha vor das Tor und versenkte gegen die überforderte Schlussfrau aus Olten zum verdienten 0-1. Nur ein paar Minuten später war es Tanja, welche vor dem gegnerischen Tor ihren Kampfgeist bewies und den Ball aus einer Spielertraube heraus in den Maschen versenken konnte. Wer jetzt erneut einen Torregen wie eine Woche zuvor erwartet, wurde enttäuscht. Die Gästen liessen mehr und mehr nach und ermöglichten es den Fortuna-Frauen, besser ins Spiel zu kommen. Mehr und mehr suchten die Guldentalerinnen mit langen Bällen das Glück, was auf dem kurzen Platz und dem nassen Terrain nicht von Erfolg gekrönt war. Eine hohe Fehlerquote im Passspiel sowie Abstimmungsfehler verhinderten einen weiteren Ausbau des Resultats. Die Gäste mussten sich bis in die 40. Minute gedulden, ehe Silja zum 0-3 verwerten konnte. Mit diesem Resultat schlurften die Mümliswilerinnen in die nahe gelegene Kabine für die Pausenansprache.
Pausenstand 0-3
In der Pause wurden die langen Bälle sowie die Abspielfehler thematisiert. Die Gäste wollten dies unbedingt besser umsetzen. Anweisung von Aushilfs-Trainer Pierre Grossmann war, so schnell wie möglich das befreiende 0-4 zu suchen. Dieses Vorhaben konnte nur mangelhaft umgesetzt werden. Neu in der Partie war nun Andrea Kunz anstelle von Caroline Bürgi und Céline Wyser anstelle von Marlene Lisser. Andrea leitete kurz nach der Pause mit einem kraftvollen Antritt den ersten Angriff in Spielhälfte 2 ein. Leider war dieses Vorhaben nicht von Erfolg gekrönt. Weiter versuchten die Guldentalerinnen vor das Tor zu kommen, was auch immer wieder gelang. Hier zeigte sich jedoch die Abschlussschwäche der Angreiferinnen der Gäste. Mal für mal wurde schnell vor das Tor kombiniert, dort jedoch kläglich vergeben. Nach einer taktischen Umstellung (Pernilla in den Sturm), konnten die Gäste nun mehr Druck entwickeln. Nach einem Vorstoss über die linke Seite zog Natascha kraftvoll ab und skorte zum vielumjubelten 0:4. Somit war die Partie gelaufen, liessen doch die Gäste den Gastgebern praktisch keine Chancen zu und wenn doch, arbeitete die Verteidigung inkl. Gooli souverän und vereitelte diese seltenen Vorstösse. Nach einem Kraftanfall tankte sich Pernilla durch die Abwehr und stocherte den Ball am Gooli vorbei zum letzten Treffer der Partie. Ein paar Minuten vor Schluss leistet sich Marlene noch einen kurzen Aussetzer welcher zu einer Diskussion mit dem Schiri führte und in einer Gelben Karte gipfelete.
Fazit:
In der Defensive liessen die Mümliswilerinnen selten was anbrennen und spielten zum vierten Mal zu null. Im Spielaufbau und der Angriffsauslösung wurde gut gearbeitet, für mehr Tore muss jedoch die Effizienz vor dem Tor noch verbessert werden. Der nächste Gradmesser wird der SC Derendingen sein. Sind wir gespannt, mit welcher Formation die Derendingerinnen auflaufen werden und ob diese ein echter Gradmesser sind.
Torfolge:
6. min 0:1 Natascha Christ
10. min 0:2 Tanja Grolimund
40. min 0:3 Silja Kohler
74. min 0:4 Natascha Christ
80. min 0:5 Pernilla Probst
Mümliswil spielte mit:
Janine Studer; Jacqueline Bader, Marlen Lisser, Eliane Baschung, Livia Bordogna; Natascha Christ, Caroline Bürgi, Pernilla Probst, Luzia Luterbacher; Silja Kohler, Tanja Grolimund
eingewechselt:
Andrea Kunz (46'), Céline Wyser (46')
kein Einsatz:
Andrea Hafner (krank, aber doch mit dabei)
Bemerkungen:
Mümliswil ohne Elena Volken (Fussoperation), Andrea Studer (Familie), Anna-Sophia Zaugg (Ferien), Romy Joller (privat)
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Pierre Grossmann
















