Frauen: Erstes Spiel im neuen Jahr
Nach 134 Tagen Fussballabstinenz ging es am vergangenen Sonntag für die Frauengemeinschaft Mümliswil/Niederbipp wieder los. Im Stadion Esp in Baden war das junge Viertligateam der Aargauer wie im vergangenen Sommer ein ausgezeichneter Gradmesser für das erste Vorbereitungsspiel.

Wie erwartet waren es anfänglich ganz klar die Einheimischen, die das Spieldiktat übernahmen. Auf dem gewohnten Kunstrasen kombinierten sie geschickt und zwangen die Gästespielerinnen zu viel Laufarbeit. Der Führungstreffer in der 11. Minute hatte sich so zwar abgezeichnet, trotzdem entstand er aus einer Verkettung unglücklicher Entscheidungen. Ein Weitschuss von Margerite war dann das erste Offensivsignal des Gruppierungsteams Mümliswil/Niederbipp. Nur ein paar Zeigerumdrehungen später hatte Melanie sogar die hochkarätige Ausgleichschance. Doch sie scheiterte allein vor dem Tor an der ausgezeichnet reagierenden Badener Torhüterin.
Nach einer halben Stunde Spielzeit erhöhten die Gastgeberinnen mit einem sehenswerten Weitschuss, der via Pfosteninnenkante ins Netz flog, auf 2:0. Gleich darauf hatten die Blauen Glück, dass der Badener Weitschuss diesmal vom Pfosten ins Feld zurück sprang. Insgesamt ging die Halbzeitführung der Aargauerinnen in Ordnung, denn kurz vor dem Halbzeitpfiff mussten Jasmin und Eliane in höchster Not klären, sonst wäre es sogar noch ein Dreitorerückstand geworden.

Nach dem Seitenwechsel konnten die die Spielerinnen aus dem Thal und dem Bipperamt das Geschehen ausgeglichener gestalten. Torchancen gab es auf beiden Seiten vorerst aber keine zu bewundern, denn die beiden Abwehrreihen hatten die Offensivspielerinnen des Gegners gut im Griff. In der 72. Minute konnte eine Badener Abwehrspielerin einen Gästeangriff nur mittels Handspiel stoppen. Caroline versenkte den fälligen Handspenalty sicher zum Anschlusstreffer. In dieser Phase des Spiels wären die Gästespielerinnen beinahe zum Ausgleich gekommen. In der 79. Minute setzte Eliane nach einem Foul an Vivian einen Freistoss nur knapp übers Lattenkreuz.

Aber fast im Gegenzug erhöhten die Einheimischen nach einem Prellball wieder auf den alten Vorsprung. In den Schlussminuten konnte sich die junge Juniorentorhüterin Jasmin Meister noch auszeichnen und so eine höhere Niederlage für das Gruppierungsteam verhindern.

Mümliswil/Niederbipp spielte mit:
Jasmin Meister; Larissa Borer, Eliane Baschung, Luzia Luterbacher, Elena Volken; Margerite Kiala (Noemi Koller), Caroline Bürgi, Alexandra Meister, Vivian Haefeli (Säwin Arslan); Melanie Ryf, Tanja Grolimund
FC Baden 2 - FC MümliswilNiederbipp 3:1 (2:0)
Torfolge:
11. min 1:0 FC Baden
30. min 2:0 FC Baden
72. min 2:1 Caroline Bürgi (Handspenalty)
81. min 3:1 FC Baden
Trotz der Niederlage überwiegt das Positive. Nach vielen Trainings in der Turnhalle, auf dem Hartplatz und den Strassen und nur zwei Übungseinheiten auf Rasen war es sicher ein guter Start ins neue Fussballjahr.
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus kommt es nun zu einer Unterbrechung des Trainings- und Spielbetriebs. Die Dauer ist unbestimmt. Bleibt gesund!

Bemerkungen:
Mümliswil/Niederbipp ohne Natascha Christ, Fabienne Balmer, Andrea Stucki, Andrea Kunz, Nubya Baio (verletzt) Patrizia Lisser und Evelyn Schoch Ritter (privat) Herzlichen Dank der Juniorin Jasmin Meister fürs Aushelfen als Torhüterin. Erster gelungener Einsatz von Säwin Arslan als Fussballerin.
Matchberichtsponsoren:
Martin Bürgi

Fotos zur Verfügung gestellt von Daniel Schlatter (FC Baden) Herzlichen Dank!














