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    FC Mümliswil

    Fellenmoos: Spuren beseitigt

    | Martin Bürgi | Berichte Verein

    Unser Trainingsfeld auf dem Fellenmoos hat durch das Schüler- und Dorfturnier vor drei Wochen stark gelitten. Die starken Regenfälle während der Spiele haben im satten Grün einige Spuren hinterlassen. Zudem gab es beim Abbau der Infrastruktur nach dem Anlass noch einen unglücklichen Zwischenfall, der deutliche Spuren hinterliess...

    Am Freitag machte sich die Firma Swiss Green im Auftrag des FC Mümliswil daran, diese Spuren zu beseitigen. Eine zeitaufwändige Arbeit, die hoffentlich zu einem guten Ergebnis führen wird. Wir hoffen nämlich, dass wir Mitte August zumindest wieder gleich tolle Bedingungen bieten können, wie vor dem Schüler- und Dorfturnier.

    Vorstand FC Mümliswil

     

    Hier noch einige Bilder mit den Erklärungen dazu:

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    Freitagmorgen 07:30

    Der Swiss Green-Lastwagen mit Anhänger schlängelt sich die schmale Bergstrasse hoch. Er fährt vorsichtig mit dem Anhänger rückwärts in den Zufahrtsweg zum Fussballplatz Fellenmoos. Fahrer Konrad Tillmann erledigt seinen Job professionell, sein Chef Ruedi Kneubühler weist ihn sicher ein.

     

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    Das treffen sie auf unserer Alp an!

     

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    Die beiden beginnen mit Ausladen des Anhängers und des Lastwagens, alles hat seinen genau bestimmten Platz.

     

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    Konrad beginnt mit dem Stapler damit, die kleineren Fahrspuren glatt zu walzen.

    Aussage des Chefs: "Das darf man, wenn man gleich danach den Boden wieder auflockert."

    Damit das Gewicht noch etwas grösser ist, lädt er eine Kiste Sand auf die Gabel. Ruedi Kneubühler berät den Fahrer, wo überall er ausglätten muss.

     

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    Danach werden die Löcher mit Sand gefüllt.

     

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    Ein bisschen vor der Sonne geschützt liegen hier darunter die 6 m2 Rollrasen, die später verlegt werden.

     

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    Der Verti-Drain wird am Traktor angekoppelt. Ruedi und Konrad schrauben die etwa 30 cm langen Voll-Spoons an.

     

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    Die Arbeit kann beginnen.

     

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    Konrad fährt im Kriechgang über die ramponierten Stellen. Das "Tiefenlockern" kann beginnen. Ziel ist es, im Verlaufe der nächsten rund drei Stunden das ganze Trainingsfeld dadurch besser zu durchlüften und damit ein besseres Rasenwachstum zu ermöglichen.

     

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     Er hinterlässt tausende kleiner Löcher, die etwa 30 cm tief in den Boden reichen. Der Boden wird aber nicht nur "gelöchert", sondern auch noch leicht angehoben. Immer, wenn die Spoons voll im Boden stecken, werden sie für kurze Zeit in Fahrtrichtung gegen den Boden gepresst. Dadurch hebt sich der Rasen leicht an.

     

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    Ruedi Kneubühler arbeitet neben seiner Chefaufgabe auch regelmässig praktisch auf dem Feld. Hier hat er den "versumpften Penaltypunkt" ausgestochen, eingesandet und mit Rollrasen neu belegt. Viel Wasser ist für ein erfolgreiches Wachstum vor allem bei warmem Wetter unerlässlich.

     

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    Konrad Tillmann hat in der Zwischenzeit das ganze Feld gelöchert. Nun montiert er die Hohl-Spoons an den Verti-Drain und bearbeitet die Stelle, die anlässlich des Schüler- und Dorfturniers "verspurt" wurde.

     

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    Anschliessend schleppt er die bearbeitete Stelle mit einem Schleppgitter.

     

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    Die schlimmsten Stellen werden mit Rollrasen ausgelegt.

     

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    Die Rasenstücke werden mit einem Messer geschnitten und eingepasst. Die Randstellen werden mit Sand gefüllt.

     

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    Letzte Schwierigkeit: Der Lastwagen kommt mit Anhänger gar nicht um die Kurve. Also muss der Anhänger mit dem Stapler abfahrbereit parkiert werden, damit er angehängt werden kann. Um 16:15 fährt das Gefährt wieder dorfwärts, die grösste Sanierungsarbeit ist getan!

     

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    Nun müssen wir alles der Natur überlassen und hoffen, dass alle Spuren bis in einem Monat gut verheilen. Die Benützung in dieser Zeit werden wir mit unserem Platzwart Daniel Disler koordinieren und orientieren, wo trainiert werden darf.

    Martin Bürgi