1. Mannschaft Cup: Starke Reaktion gezeigt
Nachdem man in den letzten beiden Jahren im Cup jeweils gegen 3. Liga-Mannschaften ausgeschieden ist, wollte man es diesmal besser machen. Der Gegner an diesem schönen Sonntagnachmittag hiess Fulgor Grenchen.
1. Halbzeit
Das Spiel begann vielversprechend. Nur wenige Minuten waren gespielt, als sich die Mümliswiler auf der linken Seite durchkombinierten und Dominik Ackermann mit einem schönen Schlenzer aus 16 Metern den Fulgor-Schlussmann zu einer sehenswerten Parade zwang. Nur 3 Minuten später jedoch tauchte ein Uhrenstädter völlig alleine vor Gradwohl, welcher den Schuss des Stürmers fantastisch abwehren konnte, auf. Die Thaler hatten das Spiel über weite Strecken im Griff, einzig das Abschlussglück fehlte. Die Ansätze waren gut, doch der letzte und entscheidende Pass „wollte und wollte nicht“ zum Mitspieler gelangen. Die Gastgeber ihrerseits waren immer wieder durch Konter gefährlich. Nach einer Unkonzentriertheit der Mümliswiler Hintermannschaft gingen dann die Grenchner durch genauso einen Konter mit 1:0 in Führung. Der FCM versuchte sofort zu reagieren, doch eine Minute vor der Halbzeitpause erhöhte Fulgor auf 2:0. Der Fulgor-Spieler hatte so viel Zeit und Raum vor dem Mümliswiler Tor, dass er zwei Versuche verpassen durfte, bevor er dann den dritten nutzte, um den Ball ins Tor zu bugsieren. Somit lautete der Pausenstand 2:0.
2. Halbzeit
Die Gäste kamen wie die Feuerwehr aus der Pause. Trainer Kaufmann fand wohl die richtigen Worte beim Pausentee. Man drückte nun vehement auf den Anschlusstreffer. Nun machte sich der Klassenunterschied bemerkbar, vor allem physisch waren die Mümliswiler dem Gegner weit überlegen. Nach 56 Minuten verwandelte Nicola Ackermann einen Freistoss, der als Flanke gedacht war, direkt im Tor. J. Ackermann konnte den Torwart noch entscheidend irritieren. Nur eine Viertelstunde später erzielte Kapitän D. Ackermann den hochverdienten Ausgleich. Er schnappte dem letzten Verteidiger den Ball weg und drosch das Leder in die Maschen. Mümliswil wollte jetzt alles klar machen. In der 79. Minute setzte sich B. Krizanovic auf der rechten Seite durch, passte den Ball in die Mitte des Sechzehners, wo Roger Wehrli wunderbar vollendete. Zwischenstand 2:3, Spiel gedreht! Die Grenchner vermochten nicht mehr zu reagieren und so setzte sich der Favorit doch noch durch.
Fazit:
Nach einer 1. Halbzeit zum Vergessen zeigten die Guldenthaler, welche Mentalität in ihnen steckt. Sie bewiesen, dass sie sich auch in schwierigen Situationen zu helfen wissen, und zeigten auf, was mit unbändigem Willen im Fussball alles machbar ist. Dank einer tollen 2. Halbzeit steht man nun im Achtelfinal des Solothurner Cups.
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Tore:
37‘ 1:0
44‘ 2:0
56‘ 2:1 N. Ackermann
69‘ 2:2 D. Ackermann
79‘ 2:3 R. Wehrli
Aufstellung:
Gradwohl; Lisser, N. Ackermann, Kamber, Widmer (B. Krizanovic); D. Ackermann, Kohler, J. Ackermann, R. Disler; A. Ackermann (D. Wiestner), R. Wehrli (P. Wehrli)
Reto Schärmeli















