Neue Gesichter beim FCM: Cornelia Baur
Bis zum Saisonstart in einer Woche möchten wir einige der neuen Gesichter beim FCM vorstellen. Den Anfang macht Cornelia Baur (nicht mit dem Mümliswiler Dorfarzt Max Baur verwandt): Sie amtet bereits seit einigen Wochen als Masseurin der 1. Mannschaft.

Cornelia bei der Arbeit in ihrer "Praxis auf der Alp" - tolles Panorama inklusive!
Web-Team: Cornelia, würdest Du Dich kurz vorstellen?
Ich heisse Cornelia Baur und bin 29-jährig. Aufgewachsen bin ich im Kanton St. Gallen. Nach der obligatorischen Schulzeit habe ich eine Lehre als Bäcker-Konditorin absolviert. In diesem Beruf habe ich dann 6 Jahre in Chur gearbeitet. Krankheitshalber musste ich den Beruf aber aufgeben. Sehr bald kam ich dann zu meinem Traumberuf: Medizinische Masseurin. Meine Umschulung dauerte zwei Jahre. Die zwei Jahre Vollzeit-Ausbildung waren einerseits sehr anspruchsvoll und anstrengend, andererseits aber auch sehr abwechslungsreich. Neben der Schule musste ich fünf Praktika absolvieren. Unter anderem arbeitete ich deshalb auch längere Zeit in einer Klinik in Deutschland und in der Reha in Leukerbad als Medizinische Masseurin. Seit letztem Herbst wohne ich mit meinem Lebenspartner in Oensingen.
Interessierst Du Dich für Fussball?
Ich würde mal sagen, dass ich sportinteressiert bin. Ehrlich gesagt interessiert mich Fussball vor allem dann, wenn eine Fussball-WM oder -EM ist.
Wie kamst Du zu Deiner neuen Aufgabe beim FC Mümliswil?
Zum FC Mümliswil kam ich durch Dani Bloch, den ich privat gut kenne. Er meldete mein Interesse für diese Aufgabe dem FCM-Präsidenten Peter Nussbaumer. Der Rest war dann nur noch Formsache.
Welche Ausbildung hast Du?
Wie bereits erwähnt habe ich eine zweijährige Ausbildung zur Medizinischen Masseurin abgeschlossen und arbeite seit letzten Dezember in einer Praxis in Balsthal. Ende August mache ich mich selbständig und richte mir in Balsthal eine eigene Praxis ein.
Hattest Du schon mal eine solche Aufgabe bei Fussballern?
Ich habe zwar auch schon Fussballer in der Praxis behandelt, aber die Aufgabe in einem Fussballklub ist neu für mich.
Wie wurdest Du beim FC Mümliswil aufgenommen?
Sehr gut. Die Vereinsleitung und die Spieler haben mich sofort akzeptiert und mir bei der Einarbeitung geholfen. Vor allem die gute Zusammenarbeit mit Bruno Kaufmann ist mir sehr wichtig. Es ist noch nicht so, dass mir die Spieler ihre Sorgen und Nöte anvertrauen, aber ich spüre, dass sie mir als Masseurin vertrauen. Die Gespräche sind jedenfalls schon sehr offen. Aus den Praktika weiss ich, dass manchmal die Psychologin mehr gefragt ist als die Masseurin. Das wird ja vielleicht auch beim FCM so sein.
Was können wir von Mümliswil 1 in der 2. Liga erwarten?
Wie gesagt, ich bin sicher keine Fussball-Fachfrau. Und die 2. Liga Solothurn kenne ich überhaupt nicht. Aber die Stimmung im Team ist sehr gut. Deshalb glaube ich, dass unsere Jungs die neue Liga gut packen werden. Meine Prognose lautet: „Tabellen-Mitte plus“ Wir sind sicher für Überraschungen gut!
„In der Kürze liegt die Würze“
Meinen Lieblingsverein... gibt es nicht. Vielmehr möchte ich sagen: Mein Lieblingsland ist Holland. Das Land gefällt mir, und sie spielen guten Fussball.
Schweizer Fussballmeister 2014 wird… der FC Basel.
Weltmeister 2014 in Brasilien wird… Holland (Sind sie überhaupt schon qualifiziert?)
Der FC Mümliswil… ist eine grosse Familie. Alle ziehen am gleichen Strick. Die 1. Mannschaft ist ein tolles Team. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe.
Cornelia, ganz herzlichen Dank für das Interview und viel Freude in der FCM-Familie!












