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    FC Mümliswil

    Pechvögel beim FCM: Interview mit Fabian Bloch

    | Martin Bürgi | Interview

    Der Fussball birgt neben vielen schönen Seiten auch das Verletzungsrisiko. In der vergangenen Vorrunde traf die Verletzungshexe leider auch vier Spieler unseres Vereins. Wir möchten Ihnen auch diese Schattenseite unseres Sports etwas näher bringen, indem wir mit unseren vier Pechvögeln ein Interview machten und ihre Antworten veröffentlichen. Lesen Sie nun das Gespräch mit Fabian Bloch.

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    Web-Team:    Stelle Dich doch bitte kurz vor!

    Ich heisse Fabian Bloch, bin 25 Jahre alt und wohne seit drei Jahren bei meinen Eltern Lisa und Willi in Mümliswil. Vorher war unsere Familie in Balsthal daheim. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte ich bei der Baufirma Eggenschwiler Hoch- und Tiefbau eine Lehre und bildete mich danach zum Vorarbeiter weiter.

     

    Web-Team:    Wie ist Dein fussballerischer Werdegang?

    Seit dem Kindergarten spiele ich beim FC Mümliswil Fussball. In jungen Jahren hatte ich mal eine kleine Pause und nun konnte ich zweimal längere Zeit verletzungsbedingt nicht spielen. Zum FC Mümliswil kam ich als Balsthaler, weil mein Vater bei den FCM-Senioren spielte und meine drei älteren Brüder ebenfalls dem gleichen Verein beitraten.

    Ich hatte in dieser Zeit eine ganze Reihe von Trainern: Mathias Mengisen, George Ackermann, José Fet, Andy Büttler, Tobias Schmid, Stefan Balsiger Kurt Scacchi, Adrian Meier und momentan Marius Ackermann.

                   

    Web-Team:    Wie kam es zu Deinem Unfall?

    Im August 2010 hat mich in Balsthal auf dem Parkplatz der Schreinerei Haefeli ein Auto angefahren. Mein linkes Knie war ziemlich schwer beschädigt: Kreuzband und Innenband gerissen, Meniskus kaputt war die niederschmetternde Diagnose. Erst im November konnte ich operieren und danach folgte eine längere Aufbauarbeit. Die ursprüngliche Stabilität im Knie erreichte ich aber nie mehr.

    Diesen Sommer am 3. August riss ich das Kreuzband in einem Vorbereitungsspiel gegen den FC Oberdorf erneut. Nach einem Kopfball verletzte ich mich bei der Landung erneut schwer. Vor ein paar Tagen konnte ich in der Rennbahnklinik in Muttenz ein zweites Mal mein Knie operieren lassen.                    

     

    Web-Team:    Was hast Du genau?

    Wie vermutet war das Kreuzband im linken Knie wieder gerissen und dazu musste auch ein Knorpelschaden geflickt werden. Die Ärzte haben auch herausgefunden, dass bei der 1. Operation ein Band zwei Centimeter zu weit unten im Knochen verschraubt wurde. Deshalb war mein linkes Knie nie mehr stabil.                     

     

    Web-Team:    Wie war die Operation?

    Ich musste morgens um 6:00 in der Rennbahnklinik in Muttenz einrücken und die Assistenzärzte begannen mit ihren Abklärungen. Etwa um 9:00 wurde mir mit einer Spritze in den Rücken eine Teilnarkose verabreicht. Ziemlich genau um 11:00 war der Eingriff abgeschlossen.

    Bei der Operation wurden mir das alte, gerissene Kreuzband und die Schrauben entfernt. Danach wurde mir das Kreuzband eines Toten eingesetzt, neu verschraubt und der beschädigte Knorpel geschliffen. Zum Glück war diesmal der verbleibende Teil des Meniskus nicht beschädigt.

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    Web-Team:    Wie sieht Dein Rehabilitationsplan aus?

    Ich war von Freitag bis Mittwochmorgen im Spital und hatte bereits da zweimal täglich Therapie. Jetzt bin ich zweimal pro Woche in der Physiotherapie bei Paul Naburs in Balsthal. Sobald ich von den Ärzten grünes Licht bekomme, werde ich mit dem eigenen Fitnesstraining beginnen.            

     

    Web-Team:    Welche schönen Fussball-Erinnerungen hast Du?

    Aus meiner Juniorenzeit sind mir hauptsächlich die Juniorenlager in guter Erinnerung. Das war jedes Mal ein unvergessliches Erlebnis.

    Als Aktiver bin ich bisher dreimal aufgestiegen: 2008 von der 5. in die 4. Liga, zwei Jahre später noch eine Stufe höher von der 4. in die 3. Liga. Nach dem sofortigen Abstieg gelang uns diesen Sommer erneut der Sprung in die zweithöchste Regionalliga.

    Für mich haben beide Drittliga-Aufstiege aber auch einen faden Beigeschmack. 2010/11 konnte ich wegen meiner ersten OP kein einziges Drittligaspiel bestreiten. Diesen Sommer habe ich trotz Knieverletzung das erste Meisterschaftsspiel in Wangen a/A gespielt. Nach 70 Minuten ging es einfach nicht mehr, ich musste Marius schweren Herzens bitten, mich auszuwechseln. Nun kann ich meine Kollegen wieder nicht im Abstiegskampf unterstützen.

     

    „In der Kürze liegt die Würze“

    Mein Lieblingsverein ist…              Chelsea London

    Schweizer Fussballmeister 2015 wirdder FC Basel

    Die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien brachte…  gute Spiele. Leider ist die Schweiz im Achtelsfinal gegen Argentinien knapp ausgeschieden. Das falsche Team wurde Weltmeister!

    Der FC Mümliswil ist(weiss ich auch nicht!) Beim FCM habe ich meine Kollegen. Der Verein ist gut organisiert und hat eine gute Juniorenabteilung.

     

    Fabian, ganz herzlichen Dank für das Interview. Wir wünschen Dir viel Geduld bei der Rehabilitation und rasche und vollständige Heilung!