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    FC Mümliswil

    Neue Gesichter beim FCM: Dominik Wiestner

    | Remo Bürgi | Interview

    Für die Rückrunde können wir einen neuen Spieler für die 1. Mannschaft präsentieren. Es ist Dominik Wiestner, der zuletzt beim SC Blustavia Solothurn gespielt hat. Seit letzter Woche ist Dominik für den FCM spielberechtigt. Wir konnten ein kurzes Interview mit ihm führen.

    DominikWiestner

    Web-Team: Dominik, würdest Du Dich kurz vorstellen?

    Dominik Wiestner: Ich heisse Dominik Wiestner und bin 28 Jahre alt. Meine Kindheit und Schulzeit verbrachte ich in Oensingen. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte ich die vierjährige Lehre als Polymechaniker bei der Firma ETA in Grenchen Nach der Berufsmatura und der Rekrutenschule bildete ich mich während drei Jahren an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg zum Wirtschaftsingenieur weiter. Danach arbeitete ich vier Jahre bei der Firma Stryker Medizinaltechnik in Selzach. Seit anfangs Jahr bin ich als Leiter einer Abteilung bei der VEBO in Breitenbach tätig.

    Bis Ende letzten Jahres wohnte ich in Balsthal, seit einigen Tagen nun habe ich mit meiner Freundin Laura Ackermann ein umgebautes Einfamilienhaus an der Langenbruckstrasse gemietet. Wir sind immer noch am Einrichten. In der Freizeit wandere, jogge und bike ich sehr gerne. Im Winter fahre ich mit Vergnügen Ski und Snowboard. Zwischendurch geniesse ich aber auch die Erholung in der Sauna und im Hallenbad.

    Wie ist Dein Werdegang als Fussballer?

    Als F-Junior habe ich beim FC Oensingen mit Fussballspielen begonnen. Bis zu den C-Junioren habe ich bei meinem Stammverein gespielt. Danach wechselte ich ins Meister C der Gruppierung Bechburg. In dieser Zeit spielte ich auch schon einmal mit den Mümliswilern zusammen. Nach dieser schönen Zeit unter Trainer Pasquale Qualietta wechselte ich für zwei Jahre zum FC Solothurn. In der U16 und U19 war ich damals Teamkamerad von Jörg Müller. Nach meiner Rückkehr spielte ich 10 Jahre lang in der 1. Mannschaft meines Stammvereins FC Oensingen. Ich erlebte dabei Höhen und Tiefen; Aufstiege in die 2. Liga und Abstiege, Aufstiegsspiele und viele spannende Derbys gegen den FC Mümliswil.

    Zuletzt spielte ich eineinhalb Jahre bei Blustavia Solothurn und konnte mit diesem tollen Verein im letzten Sommer den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga feiern. Durch den Wechsel des Arbeitsortes drängte sich nun ein erneuter Vereinswechsel auf. Dies wird sicher mein letzter Klubwechsel sein…

    Was sind Deine Stärken als Fussballer?

    Meine „Verbissenheit“ auf dem Spielfeld ist sicher auffällig. Wenn ich auf dem Platz bin, will ich gewinnen. Mein Einsatz auf dem Fussballplatz stimmt immer. Meine jahrelange Erfahrung hilft mir sicher auch, dass ich meine Spielübersicht zu den Stärken zähle.

    Welche Schwächen hast Du noch?

    Ich bin auf dem Fussballplatz sehr emotional, nicht immer zur Freude der Schiedsrichter und Gegenspieler. Doch mittlerweile habe ich diese Schwäche besser im Griff.

    Wie kamst Du zum FC Mümliswil?

    Diese Entscheidung ist über einige Zeit gereift. Ich habe mir schon während meiner „Oensinger Zeit“ Gedanken über einen Wechsel zum FCM gemacht. Ich hatte regelmässig Gespräche mit Peter Kamber. Selbstverständlich war Fussball auch immer wieder ein Thema zwischen Marius Ackermann (Vater meiner Freundin Laura) und mir. Wahrscheinlich hat mein früherer Arbeitsort Selzach zuerst eher für einen Wechsel zu Blusti gesprochen.

    Wie sieht Dein Wochenprogramm im Beruf und im Sport aus?

    Wir stecken jetzt in der vierten Trainingswoche und ich stelle fest, dass ich durch meinen Arbeits- und Vereinswechsel eine neue Lebensqualität gefunden habe. Ich habe mehr Zeit und sitze am Abend nicht mehr im Stau auf der Autobahn. Ich geniesse es auch, dass ich nach Feierabend heimkehren und etwas Kleines essen kann, bevor ich ins Training gehe. Stau ist definitiv schlimmer als die Fahrt über den Passwang. Ich denke, ich kann dies nach so kurzer Zeit durchaus beurteilen, denn in den letzten Tagen habe ich ja auch mit winterlichen Strassenbedingungen Bekanntschaft gemacht!

    Was sind Deine kurz- und langfristigen Ziele als Fussballer?

    Wie schon früher angeführt wird der FC Mümliswil meine letzte Station als Fussballer sein. Bei mir steht die Freude am Fussball ganz zuoberst. Ich kann auf dem Fussballplatz sehr gut abschalten von Beruf und Privatleben. Das ist äusserst erholsam. So gesehen hätte ich auch kein Problem damit, mit Mümliswil 2 zu spielen.

    Wie wurdest Du beim FC Mümliswil aufgenommen?

    Ich bin sehr gut aufgenommen worden. Zwar kannte ich die meisten Spieler schon, trotzdem bin ich überrascht, wie offen meine neuen Teamkollegen waren und sind.

    Was können wir von Mümliswil 1 in der 2. Liga noch erwarten?

    Ich bin überzeugt, dass wir an der Tabellenspitze mitspielen können. Wie schon eingangs erwähnt habe ich oft gegen Mümliswil 1 gespielt. Die Mannschaft hat grosse Fortschritte gemacht. Ich bin überzeugt, dass Mümliswil 1 noch einige Jahre die Qualität für die 2. Liga aufbringen wird.

    „In der Kürze liegt die Würze“ -

    Mein Lieblingsverein ist… seit vielen Jahren und jetzt erst recht Borussia Dortmund.

    Schweizer Fussballmeister 2015 wird… der FC Basel. (Ich bin aber kein Basel-Fan!)

    Die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien war… eine tolle WM mit erfrischendem Fussball. Schade, dass in den Finalspielen zu viel taktiert wurde.

    Der FC Mümliswil ist… ein gesunder und erfolgreicher Verein der Region Solothurn. Dies wird auch „vor dem Berg“ so wahrgenommen, der FCM muss sich nicht verstecken.

    Dominik, ganz herzlichen Dank für das Interview und viel Glück beim FCM!