FC Muemliswil

 

 

FC Muemliswil

 

Raiffeisenbank Duennerntal Guldental  ochsen mit auschnit Ackermann Transporte AG   Guldentalerbier

001.2.Platzeinweihung.01.04.2017

2. Mannschaft: Kampfderby bis zur letzten Sekunde

Zum letzten Test (was nachträglich bekannt wurde) vor dem Meisterschaftsstart in einer Woche trifft s Zwöi auf s Zwöi vom FC Welschenrohr. In den vergangenen Jahren duellierte man sich immer wieder von neuem: jedes Spiel wurde kampfbetont geführt und endete meist ziemlich knapp. Etwas anderes durfte auch heute nicht erwartet werden:


Die Einheimischen kamen sofort ins Spiel, wussten den Ball zu behaupten und hatten mit dem FCM in der Anfangsphase keinen Gegner auf Augenhöhe auf dem Platz. Keine Leidenschaft, keine Kampfbereitschaft und kein Wille dem FCW etwas entgegenzusetzen resultierten indes im frühen Führungstreffer des FCW in der 7. Minute, als sich die Gastgeber über ihre rechte Seite durchtanken konnten nach einigen Abstimmungsfehlern in der FCM-Abwehr. Der folgende Flankenball wurde zuerst noch vom FCW-Stürmer an die Querlatte geballert, der nachfolgende Abpraller wurde dann aber von Säuberli herrlich ins rechte Eck verwandelt.
In der Entstehung ist dieses Gegentor bestimmt sehr ärgerlich und hätte verhindert werden müssen, doch anhand der Tatsache, dass die Mümliswiler noch keinen Wank gemacht haben, heute mitzuspielen, ist diese Führung schon in Ordnung.
Auch in der Folge hatte der FCW mehr vom Spiel. Dies lag daran, dass die Gäste in der Mitte nicht die richtige Abstimmung fanden und man so nur durch lange, weite Bälle in die Spitze gelangen konnte, welche aber meist ein gefundenes Fressen waren der gutstehenden FCW-Abwehr.
Folglich konnte man aus Mümliswilersicht auch keine eigenen Grosschancen verzeichnen. Auf der anderen Seite sah das anders aus als Jenzer über die linke Seite entwischen konnte und alleine auf Goalie Lisser loszog, dieser behielt aber die Oberhand und konnte so den knappen Rückstand in die Pause retten.

Nach einer Brandrede und dem Appell an den Stolz, nun doch auch die Beine in die Hände zu nehmen starteten die Gäste besser in den zweiten Durchgang. Sofort setzte man die Defensive des FCW unter Druck, was nun auch zu mehr Beschäftigung des fast beschäftigungslosen FCW-Goalies in der ersten Halbzeit führte. So hatte Ryan Disler innert kurzer Zeit einige gute Chancen auf den Ausgleichstreffer, nachdem er immer wieder schön freigespielt wurde. Zum Tor reichte es (Santorinibedingt?) aber nicht.
Vom Fussballerischen war es aber auch im zweiten Umlauf kein Leckerbissen, jedoch nahmen die Mümliswiler nun den Kampf an und zeigten, dass sie nicht als Verlierer vom Platz gehen wollten.
Das heisst nicht, dass die Gastgeber keine eigenen Torchancen mehr hatten. Durch die offensiveingestellten Guldentaler konnten sie immer wieder mit Kontern die Flügel auf die Reise schicken, da man aber den Angriff nicht konsquent zu Ende spielte führten aber auch diese Angriffe zu keinem weiteren Treffer.
Als man schon dachte, dass es mit einer Nullnummer enden würde in der zweiten Halbzeit, starteten die Mümliswiler eine Schlussoffensive in den letzten 10 Minuten, sahen sich aber folglich mehr in der Defensive beschäftigt, da man leichtsinnigen Ballverlusten schmerzlich hinterherrennen musste und die Welschenrohrer-Offensive nun in Überzahl spielte. So konnte sich Jenzer in der 85. Minute herrlich mit einem Solo gegen die noch vorhandenen Gegenspieler des FCM durchsetzen, umkurvte Goalie Lisser und legte den Ball quer in die Mitte, wo FCW-Flügel den Ball sehenswert auf der Linie in bester Verteidigermanier stoppte und dem FCM noch die Hoffnung auf den ersehnten Ausgleich liess.
Und wie heisst es bekanntlich: wenn man sie vorne nicht macht, bekommt man sie hinten: Bereits tief in der Nachspielzeit konnte die Mannen von Gertsch den Ball nochmals in der Offensive behaupten, nach einigen Druchwürgversuchen landete schliesslich der Ball bei Gisler, welcher aus 16 Metern abzog. Doch auch dieser Ball fand nur den Weg an die Querlatte, doch dessen Abpraller konnte von Captain Ryan Disler eiskalt zum 1:1 verwertet werden.
Nochmals rannten die Mümliswiler an, doch sahen sich direkt in einen Konter laufen, welcher nur noch mit einem Foul kurz vor der Strafraumgrenze verhindert werden konnte, worauf der Schiedsrichter das Spiel aber abpfiff. So endete das Spiel 1:1.

Fazit

Auch heute war man wieder mit einigen Umstellungen im eigenen Spiel beschäftigt. Trotzdem darf und muss man mehr erwarten als das Dargebotene in der ersten Halbzeit. Ohne Wille, Kampfgeist, ja ohne Leistung wirds schwer…
Doch konnte man sich in der zweiten Halbzeit zusammenrappeln, fand einen Weg die Welschenrohrer unter Druck zu setzten und bewies Moral, indem man bis zur letzten Sekunde fighteten und an den Treffer glaubte.
Für den FCW scheint der späte Gegentreffer zwar ärgerlich, hätte man in der 85. Minute auch den Sack zumachen müssen, doch anhand der zweiten Halbzeit scheint dieses Resultat nicht ganz ungerecht, da auch die Guldentaler einige Grosschancen auf einen Treffer hatten.

Nun startet in einer Woche die 3.Liga-Meisterschaft im heimischen Brühl gegen den Gast aus Olten, wobei man sicherlich einen starken Gegner erwarten darf.
Es heisst also die Erkenntnisse aus den wenigen Testspielen mitzunehmen, zu verbessern, taktische Schachzüge einzustudieren und als Einheit aufzutreten. Alleeeezzz‼!

Tore

07'   0:1    FC Welschenrohr

93'   1:1    Ryan Disler

Daniel Lisser

Raiffeisenbank Duennerntal Guldental        ochsen mit auschnit        Ackermann Transporte AG        Guldentalerbier

 

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