FC Muemliswil

 

 

FC Muemliswil

 

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001.2.Platzeinweihung.01.04.2017

2. Mannschaft: Die Kaltschnäuzigkeit wird noch vermisst

Dass auch s’Zwöi vom FCM den Ball vermisst hat…

 

 

Vor zwei Wochen startete man furios in die neue Saison mit einem 11:0-Sieg gegen den Gast aus Fulenbach. Von Beginn weg hatte man das Spiel unter Kontrolle und liess hinten trotz einigen Rochaden während des Spiels kaum Chancen zu. Über die Highlights konnte man aber nach dem Spiel trotzdem streiten: War es das ‘Spitzguugen’-Tor von Glatzi nach wahrlich glanzvoller Vorbereitung, war es das Tor von Jung-Gisler Cedi, der den Ball fallend aus 20 Metern sehenswert in die Maschen schlenzte oder waren es die etlichen Versuche einiger Akteure einen dritten persönlichen Treffer zu vereiteln, um dem Zahltag nach dem Spiel zu entgehen?

Heute ging es nach Aarwangen. Nachdem einzelne schonmal mit dem Ball liebkosten, suchte Trainer Gertsch noch den Weg zum abgelegenen Grün. Als dann alle eingetroffen waren, konnte bei sonnigem Wetter die Vorfreude aufs Spiel starten.

Trotzdem war man nicht sofort auf dem Platz, geschuldet durch den Grill-Duft in der Luft? Die Einheimischen erzeugten sofort Druck aufs Thaler-Tor und powerten 20 Minuten, ohne dass der FCM gross einen Zugriff aufs Spiel erhielt. Ein Tor resultierte daraus jedoch nicht. Nun kam die Gertsch-Elf immer besser in Fahrt. Mit sauberem Aufbauspiel startete man etliche Angriffsaktionen, vor dem Tor liess man heute aber die Kaltschnäuzigkeit vermissen, so dass der gegnerische Torwart kaum eine Pulserhöhung feststellte.
Das Spiel hatte kaum Testspielcharakter, zu verbissen gingen die Akteure zu Werk, zu emotionsgeladen war die Angelegenheit- wieso auch immer! So wurde Pippo kurz vor dem Strafraum nach sehenswerter Einzelaktion rüde von den beiden geholt. Der anschiessende Freistoss sorgte aber ebenfalls nicht für den ersehnten Treffer.
Die Mannen aus Aarwangen konnten das Tempo über die ganze erste Halbzeit hochhalten und nutzten einen Ballverlust im Aufbauspiel vom Zwöi gnadenlos zum 1:0 aus. So ging es dann auch in die Pause.

Die Hitzköpfe mussten nun alle mal abgekühlt werden, ansonsten müsste man neben des gelben Kartons wohl auch bald die Rote sehen.

Die zweite Halbzeit begann vielversprechend – für die Gastgeber. Kaum eine Zeigerumdrehung gespielt, steht der Aarwangener-Stürme allein vor Torhüter Lisser, der den Ball gerade noch so mit der Zehenspitze abwehren konnte. Das Spiel lief nun so dahin, ohne gross erwähnenswerte Aktionen zu erleben.
In der Schluss-Viertelstunde bäumte sich s’Zwöi aber nochmals auf, versuchte mit etlichen langen Bällen vorne den Ball doch noch ins Eckige zu bringen. So wurde Kamber nach einer glanzvollen Stafette alleinstehend vor dem Goalie angespielt, um den Ball dann aber doch nochmals quer zu legen. Heute will man den Ball einfach ins Tor tragen und die Torschussübungen aus den letzten Trainings nicht in Tat umsetzen.
All den Bemühungen, doch noch den Ausgleichtreffer zu erzielen, standen nun auch noch die Spiellust von Lisser und die Kastenbreite von Kohler entgegen: bei einem Ausflug von Goalie Lisser, der mit viel Zeit beschenkt (dachte er)- doch plötzlich entsprang jemand aus dem Himmel (oder verdeckt durch die Masse von Kohler, wissen kann man es nicht, sauber war es auf jeden Fall nicht 😉) und Lisser den Ball abluchste zum 2:0.
Auch die letzten Bemühungen verpufften, so dass man das zweite Testspiel mit einer 2:0-Niederlage verkraften musste. Einzelne brauchten danach sogar Teambuilding-Massnahmen im Restaurant.


Fazit

Einzelne sehenswerte Ballstafetten durften durch die mitgereisten, stilvollen Mümliswiler genossen werden, doch war man vor dem Tor noch zu wenig zielstrebig. Dort muss der FCM zwingend aktiver und genauer werden, um in der 3. Liga zu bestehen.

Dazu hatte man im Spiel zu oft mit langen Bällen agiert, (was ein gefundenes Fressen war für die grossgewachsene Innenverteidigung des FCA) mit denen man Disler in der Sturmspitze kaum bedienen konnte, auch wenn die Kopfball-Fähigkeiten stetig steigen.

 

Daniel Lisser

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