3. Mannschaft: Chancenauswertung par excellence
Das letzte Spiel der dritten Mannschaft auf dem alt ehrwürdigen Brühlrasen war ein Kracher. Erster gegen zweiter. Mümliswil gegen Oensingen. Die Zutaten waren angerichtet, das Licht angeschaltet und der Platz frisch gemäht und gezeichnet. Auf geht's in den Kampf, um auf dem Leaderthron zu überwintern.
Mümliswil startete druckvoll in die Partie und man merkte an der Körpersprache der Einheimischen an, dass diese vom kleinen Zeh bis in die Haarspitzen oder was dort auf dem Kopf noch übrig ist, motviert waren. Halbeisen und der in den ersten Minuten stark aufspielende Frei hatten die ersten grossen Chancen, welche aber kläglich vergeben wurde. Es war immer wieder der agile Frei auf dem Flügel, welcher den Ball forderte und seine Mitspieler toll in Szene setzte, doch der krönende Abschluss fehlte noch. Oensingen konnte sich kaum befreien und wenn mal ein Ball Richtung Strafraum kam, waren das Duo in der Innenverteidigung D. Eggenschwiler / Bader zur Stelle oder am Schluss Torwart J. Eggenschwiler. Die beiden Sechser M. Ackermann und Reinhardt waren zudem stets auf ihrem Posten und grätschten viele Bälle im Mittelfeld ab. Die Mümliswiler spielten guten Fussball und suchten das Tor, doch auch Widmer traf nur Aluminium und Büttler scheiterte am stark aufspielende oensinger Schlussmann. Egal, ob aus der Distanz durch M. Ackermann oder aus der Nähe von den Trommelboys Frei und Halbeisen, das Tor der Gäste schien wie vernaglet und man hätte zur Pause 5:0 führen müssen, doch ein Sprichwort kennen alle. Wer sie nicht macht, bekommt die Tore und genau so war es, denn der Ball sprang Bader unglücklich im Strafraum an die Hand und der routinierte Oensinger verwandelte sicher zur glücklichen Pausenführung.
Die Guldentaler kamen nicht mehr mit dem gleichen Druck aus der Kabine, wie noch vor der Pause, doch man spürte, dass sich das Team nicht aufgab und trotz wieder vergebener Chancen weiter an sich glaubte, denn auch B. Ackermann reihte sich in den Club der vergebenen Topchancen ein. Als der Ball durch M. Müller dann endlich im Tor lag, entschied der gut pfeifende Schiedsrichter auf Abseits, da der Ball noch vom Kopf von B. Ackermann, welcher auf der Torlinie lag, ins Tor prallte. Eine kuriose Szene, welche zu diesem Abend passte. Frei an den Pfosten, J. Müller an die Latte, dem Torwart an den Körper und knapp neben das Tor. Es waren alle Chancen vertreten. In der 72. Minute trat Frei einen Corner von links und endlich lag der Ball im Netz. Bader köpfte aus der Menge den Ball in die Maschen und der Jubel war gross. Gut beobachtende Zuschauer waren aber der Meinung, dass das Tor eigentlich Captain D. Eggenschwiler zugesprochen hätte werden sollen, doch somit konnte Bader seinen Fehler aus der 1. Halbzeit ausbügeln. Nach einer weiteren Rettungsaktion des oensinger Schlussmannes liess sich dieser mit Krämpfen auswechseln und ein Ersatz ging ins Tor. Mümliswil suchte nun den Sieg, doch vorerst musste man sich noch gedulden. In der 89. Minute erzielte, denn aber Joker J. Müller nach einem guten Pass von Oberst Büttler, den viel umjubelten Siegtreffer. Das Spiel konnte somit gewonnen werden und man erwies im letzten Spiel auf diesem Brühlrasen die Ehre. "S'Drüüü" überwintert somit definitv auf dem ersten Rang.
Matchberichtsponsor
Torschützen
45. Minute 0:1 FC Oensingen (Penalty)
72. Minute 1:1 Christian Bader
89. Minute 2:1 Jörg Müller
Aufstellung
Jonas Eggenschwiler; Luca Christ, David Eggenschwiler, Christian Bader, Andi Müller; Martin Büttler, Michael Ackermann, Silvan Reinhardt, Manuel Widmer, Andy Frei; Rolf Halbeisen
Auswechselspieler
Remo Disler, Beat Ackermann, Marcel Müller, Noah Eschmann, Jörg Müller und Samuel Müller
Bemerkungen
FCM ohne Tobias Rubitschung, Lance Disler, Yves Büttler (verletzt), Christian Kamber (Familie) André Brönimann und Michi Müller(Beruf)














