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    FC Mümliswil

    3. Mannschaft: Déja-vu

    | Beat Ackermann | Berichte 3. Mannschaft

    Nach der bitteren Auswärtsniederlage in Oensingen wollte die dritte Mannschaft im Heimspiel gegen den FC Wangen an der Aare auf die Siegesstrasse zurückkehren. In der Vorrunde verlor man das Spiel knapp mit 4:3 gegen diesen Gegner. In diesem Spiel am Freitagabend, bei äusserlich wunderbaren Bedienungen für ein Fussballspiel, sollten die Guldentaler diverse Déjà-vus erleben.

    Im Gegensatz zum Spiel in Oensingen konnte Coach Rubitschung heute wieder mehr Spieler auf dem Matchblatt begrüssen. Apropos Matchblatt - Coach Rubitschung setzt die Strategie eines nachhaltigen Fussballclubs hervorragend um und verzichtete heute auf jegliches Papier in der Mannschaftsbesprechung. Digitalisierung par excellence. Mit diversen Umstellungen und Rückkehrern in der Startaufstellung starteten die Guldentaler zur Mission drei Punkte.

    Der Altersdurchschnitt der beiden Teams unterschied sich wesentlich, denn bei den Gastgebern waren einige Spieler mit silbernen Streifen im Haar mit Gebrauch von Alpecin nach dem Spiel für volles Haar. Bei den Gästen kam eher Clerasil zur Anwendung, was verdeutlichen soll in welcher Alterskategorie sich die jeweiligen Teams befanden. Das erste Déjà-vu erlebten das Heimteam in den ersten Minuten, denn sie brachten, wie schon in Oensingen, kein Bein vor das andere. Ungenauigkeiten schlichen sich ein, Bälle versprangen und man(n) war den berühmten Schritt zu spät. In der 7. Minute war man diesen berühmten Schritt kurz vor der Strafraumgrenze zu spät. Die Sonne war noch nicht ganz hinter der wunderschönen Guldentaler Jurakette verschwunden, was dazu führte, dass sie für Schürch im Tor zu einem zusätzlichen Gegner führte. Der Ball wurde schnittig auf das Tor getreten und schlug hinter Schürch in den Maschen ein. Die Gäste standen hoch und der Guldentaler Defensivverbund hatte mit den agilen, dynamischen und jungen Offensivabteilung der Gäste aus Wangen an der Aare seine Mühe. Die Mümliswiler kamen zu zaghaften, ersten Offensivbemühungen, doch sobald der Ball verloren ging, ging die Post ab und die Gäste schalteten mit ihren schnellen Flügelspielern blitzschnell um. In der 16. Minute konnten die Gäste eine solche Situation zum 0:2 ausnutzen. Ein weiteres Déjà-vu, denn keine Minute später zappelte der Ball schon wieder im Tor der Gastgeber und das 0:3 war Tatsache. Side Fact am Rande bei den Gästen war der Torschütze mit Thierno Barry ein bekannter Name, aber KI-Recherchen liessen keinen Rückschluss zu seinem berühmten Namensvetter des ehemaligen Baselspieler zu. Allfällig wird er aber seinem Namenvetter noch nacheifern, denn das Talent ist unweigerlich vorhanden. Zurück zum Spiel, in welchem die Heimmannschaft nun den Faden allmählich fanden und diesen aufnehmen. Der Ball war nun mehr in den Reihen der Mümliswiler und die Angriffsaktionen wurden konkreter. Die erste Chance für einen Torerfolg hatte mit B. Ackermann und A. Widmer zwei Weltenbummler in der Reihen der Gastgeber. Der lange Schlaks Müller lancierte immer wieder mit guten Bällen in die Tiefe die Offensivabteilung und die beiden Mittelfeldmotoren K. Widmer und D. Kohler erhöhten nun auch allmählich ihre Drehzahl. In der 41. Minute konnte B. Ackermann von halblinks, nach einem guten Steckpass von Müller, auf das Tor losziehen. Seine dritte Chance konnte er mit einem guten Flachschuss nutzen und brachte die Mümliswiler auf das Scorerboard. Bis zur Pause hatte mit B. Ackermann, wiederum auf Vorarbeit von Müller, wie früher zu den besten Zeiten auf dem Fussballplatz in Ramiswil, noch die beste Chance das zweite Tor zu erzielen.

    In der Pause nahm Rubitschung diverse Auswechslungen vor und die Guldentaler zündeten ein wahres Feuerwerk kurz nach der Pause. Kein fünf Minuten später setzte sich Borner mit dem nötigen Biss sehr gut in Szene, präparierte sich den Ball mustergültig und traf wunderschön aus 25 Metern trocken in den Winkel. Ein wahrer Screamer. Keine Minute später war wiederum Borner, welcher sich gut durchsetzte und den besser postierten Abraham im Augenwinkel sah. Abraham schob den Ball humorlos flach in die lange Ecke und der Ausgleich war Tatsache. Das Feuerwerk war aber nun leider wieder vorbei und beide Teams neutralisierten sich weitegehend. Grosse Chance waren nicht mehr zu verzeichnen und insbesondere die Heimmannschaft rund um das stabile Innenverteidiger Duo Obrecht / Bloch hatte den Laden in der Defensive in der zweiten Halbzeit weitgehend im Griff. In der 76. Minute entschied der Schiedsrichter nahe am Strafraum auf Foul, welches aber sicherlich strittig war. Der Freistoss konnte wiederum aus aussichtsreicher Position getreten werden. Der Stürmer nahm diese Vorlage dankend an und trat den Freistoss unhaltbar für Schürch in die Maschen. Ein weiters Déjà-vu, denn wie schon gegen Oensingen traf ein Stürmer der Gegner dreimal. Die Mümliswiler bäumten sich noch einmal auf, doch leider blieb es bei diesem Resultat und man verlor das Spiel, wie schon in der Vorrunde, mit 4:3 gegen diesen Gegner.

    Positiv ist sicher, dass sich die Mümliswiler nach dem 3:0 noch einmal aufbäumten und sogar am Sieg schnupperten. Mit ein wenig mehr Wettkampfglück wären sicherlich Punkte drin gelegen. Zudem hätten die Guldentaler kurz vor Schluss noch einen Strafstoss zugesprochen erhalten sollen. Wieso man aber die ersten 20 Minuten wieder verpennte, ist schleierhaft und muss in den nächsten Spielen unbedingt abgestellt werden, nicht dass noch mehr Déjà-vu folgen.

    Torschützen

    07. MInute 0:1 FC Wangen an der Aare

    16. Minute 0:2 FC Wangen an der Aare

    17. Minute 0:3 FC Wangen an der Aare

    41. Minute 1:3 Beat Ackermann

    50. Minute 2:3 Dominik Borner

    51. Minute 3:3 Abraham

    76. Minute 3:4 FC Wangen an der Aare

    Aufstellung

    Flurin Schürch; Stephan Semadeni, Thomas Bloch, Nicolas Obrecht, Thomas Ackermann, Andreas Widmer, Kevin Widmer, David Kohler, Beat Ackermann; Jörg Müller; Mike Fluri

    Auswechselspieler

    Noah Eschmann, Raphael Hofer, Dominik Borner, Yves Büttler, Abraham

    Bemerkungen

    FCM ohne Stefan Singer, Emanuel Bader, (verletzt), Luc Tschumi, Martin Büttler (Dienst am Vaterland), Robert Kawka (Auslandsemester), Diamant Osmani (privat)