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    FC Mümliswil

    Frauen: Zweitorerückstand aufgeholt

    | Martin Bürgi | Berichte Damen

    Es war wie erwartet ein zähes Spiel. Die Angriffsbemühungen beider Teams gediehen meistens nicht sehr weit, viele Ballverluste und Fehlzuspiele verhinderten ein schönes Fussballspiel. Das Gruppierungsteam stand gegen die quirligen Attiswiler Angreiferinnen aber sehr sicher und liess kaum Torchancen zu.

    In der 17. Minute verursachte eine Gästespielerin einen folgenschweren Ballverlust im Mittelfeld. Die Einheimischen schalteten sofort auf Angriff um und konnten unbedrängt aufs Tor schiessen. Annina passierte ein Missgeschick, sie liess den Ball unter ihrem Körper durch ins Tor gleiten. Die Gästespielerinnen liessen sich durch diesen Rückstand aber nicht entmutigen und sie kamen zu einigen Halbchancen, bei denen sich vor allem die Torhüterin der Gastgeber auszeichnen konnte.

    Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff kam es für die Gäste noch schlimmer. Ein Befreiungsversuch einer Bipper Abwehrspielerin traf auf kurze Distanz die Hand einer Kollegin und der Unparteiische entschied nach Reklamationen der Attiswiler Frauen verspätet tatsächlich auf Strafstoss. Unverständlich! Die Spielführerin liess sich die Gelegenheit nicht entgehen, auch wenn sie ihren ersten Versuch wiederholen musste. Mit einem Zweitore-Rückstand ging es dann in die Pause.

    Nach dem Pausentee konnten die Gästespielerinnen vorerst nicht entscheidend zulegen. Im Anschluss an einen Eckball kamen die Gastgeberinnen sogar zu einer ausgezeichneten Gelegenheit für eine Vorentscheidung. Doch Annina rettete spektakulär und bügelte so ihren Fehler aus.

    Etwa nach einer Stunde des Spiels zeigten die Gästespielerinnen dann endlich erste offensive Lebenszeichen. Innerhalb von acht Minuten bewahrte die Attiswiler Torhüterin gegen Sara, Chantal und Salome ihr Team vor dem ersten Gegentreffer. 17 Minuten vor Schluss war es dann aber doch so weit. Evelyn spielte vom rechten Flügel eine hohe Flanke hinter die Abwehr auf Sara, die den Ball herrlich per Kopf zum Anschlusstreffer einnetzte. Nun waren die Gästespielerinnen natürlich endgültig entfesselt. Beim nächsten Angriff kam es zu einem Eckball, den Larissa gefährlich vors Tor spielte. Der erste Ablenker konnte von einer Abwehrspielerin auf der Torlinie geklärt werden und das folgende Gestocher im Fünfmeterraum endete mit einem Befreiungsschlag. In der 84. Minute gelang dem Gruppierungsteam dann doch noch der verdiente Ausgleichstreffer. Wieder war es Sara, die eine Flanke gekonnt kontrollierte und den Ball unhaltbar in die rechte Torecke versenkte. Obwohl die Gästespielerinnen bis zum Schlusspfiff die letzten Kräfte mobilisierten, gelang ihnen das angestrebte Siegtor nicht mehr. Dies lag vor allem an der ausgezeichneten Vorstellung der einheimischen Torhüterin.

    Dieser Punkt fühlt sich wie ein Sieg an, denn lange Zeit sah es nicht danach aus, dass die Gästespielerinnen den unglücklichen Rückstand noch egalisieren könnten. Nun folgen nacheinander drei Spiele gegen Spitzenteams. Können wir trotz schwieriger Personalsituation wieder um den Titel mitspielen? Die Antwort auf diese Frage wird bereits am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Fortuna Olten geklärt werden. Wenn wir wieder so grosse und lautstarke Unterstützung von den Bipper Fans bekommen, liegt bestimmt etwas drin! Dankeschön!

    Niederbipp/Mümliswil spielte mit:

    Annina Allemann; Andrea Stucki, Manuela Dähler, Evelyn Ritter, Elena Volken; Patrizia Lisser, Chantal Neuhaus, Nubya Baio, Sara Diemand; Nurfa Caro, Tanja Grolimund

    Ersatzspielerinnen: Larissa Borer, Salome Hess

    Attiswil - Niederbipp 2 : 2 ( 2 : 0)

    Torfolge:

    17. min  1 : 0   Attiswil

    40. min  2 : 0   Attiswil

    73. min  2 : 1   Sara Diemand

    84. min  2 : 2   Sara Diemand

     

    Bemerkungen:

    Niederbipp/Mümliswil ohne Rahel Gygax, Laura Büttler und Constance Asiedu (privat) und Margerite Kiala (Beruf)

     

    Matchberichtsponsoren:

                                                                   Jura_Apotheke         logo ivmt

     

    Martin Bürgi