1. Mannschaft: Vorbereitungsspiel in Laufen
Mit lediglich ein paar Lauftrainings in den Beinen traten die Guldentaler in Laufen zum ersten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde gegen den souveränen Tabellenführer der Drittliga-Gruppe 1 der Nordwestschweiz an. Schon im Sommer auf dem Naturrasen Brühl war es ein intensives, ausgeglichenes Spiel gewesen, das die Gäste damals mit 0:2 gewonnen hatten.
Die Startphase des Spiels auf dem Kunstrasen Nau war wieder sehr intensiv und ausgeglichen. Auch die Guldentaler konnten gut mithalten, obschon sie schon lange nicht mehr auf Rasen und noch viel länger nicht mehr auf Kunstrasen gespielt hatten. Nach einem schnellen Angriff über den rechten Flügel gelangte der Ball in der 10. Minute zum Mittelstürmer in den Strafraum, der etwas gar viel Platz und Zeit hatte und mit einer raschen Drehung den Ball in der tiefen Torecke von Schlussmann Fluri versenkte. Die Gäste liessen sich durch diesen Gegentreffer nicht beeindrucken und spielten keck weiter nach vorne. In der 20. min lancierte Rafael Disler am linken Flügel mit einem Traumpass Janick Kamber, der mit seinem Abschluss am Baselbieter Schlussmann scheiterte. Nur eine Zeigerumdrehung später spielten die Gäste einen weiten Ball in den Strafraum der Einheimischen, den Andreas Ackermann perfekt kontrollieren konnte. Im 1 gegen 1 liess er dem Laufener Goalie keine Abwehrchance. Dieser Gegentreffer verunsicherte die Einheimischen sichtlich. Die Gäste hatten nun ihre besten Momente. In der 29. Minute kombinierten sie sich am linken Flügel durch und Janick Kamber spielte eine weite Flanke hinter die Abwehr, wo Simon Büttler mit einem schönen Hechtköpfler den Führungstreffer für die Gäste erzielte.
Gleich im nächsten Angriff wurde Florian Arnold zentral angespielt, er tunnelte den letzten Verteidiger und liess dem Torhüter mit seinem Torschuss keine Abwehrchance. Bis zum Pausenpfiff wogte das Spiel in hohem Tempo hin und her. Kleine Abspielfehler wurden von beiden Teams sofort für schnelle Angriffe genutzt. In der 43. Minute kamen die Gastgeber so zum Anschlusstreffer.
Die zweite Halbzeit verlief sehr einseitig. Laufen hatte klar mehr vom Spiel und die Gäste hatten vorwiegend mit Verteidigen zu tun. Dabei machte vorerst vor allem Arthur (nicht Cabral) auf sich aufmerksam. In der 49. Minute schloss er ein tolles Solo selber zum Ausgleichstreffer ab und drei Minuten später stand er am Ursprung des Führungstreffers der Einheimischen. Zum Glück hielt er diese Pace nicht durch, so dass sich die Gäste wieder organisieren konnten. Der Faden bei Mümliswil war aber irgendwie gerissen. Dann haderten die Gäste auch noch mit dem Schiedsrichter, der in der 65. Minute ein Foul am Innenverteidiger Rafael Disler nicht pfiff, sein Einsteigen im anschliessenden Zweikampf aber mit einem Strafstoss ahndete. Die Gastgeber liessen sich diese Chance nicht nehmen und erhöhten auf 5:3. Kurz vor Schluss zeigten die Einheimischen einen weiteren sehenswerten Angriff über den rechten Flügel, der Ball kam mustergültig vors Tor und konnte ohne Mühe zum Schlussstand verwertet werden.
Der Sieg der Platzherren ist auf Grund der Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit verdient. Mümliswil spielte eine sehr gute erste Halbzeit. Für den Leistungsabfall in der zweiten Halbzeit gibt es Erklärungen. Das Team spielte solidarisch, auch wenn es in der zweiten Halbzeit nicht mehr gut lief. Darauf kann man sicher aufbauen.
Mümliswil 1 spielte mit:
Björn Fluri; Adrian Kamber, Marco Fluri, Rafael Disler, Robin Disler; Janik Disler, Simon Büttler; Andreas Ackermann, Fabrice Ambühl, Janick Kamber; Florian Arnold
Ersatzspieler: Sascha Berger, Roger Wyser, Fabian Bader, Elia Bader
Matchbericht-Sponsoren
Laufen - Mümliswil 6 : 3 (2 : 3)
10. min 1:0 Laufen
21. min 1:1 Andreas Ackermann
29. min 1:2 Simon Büttler
30. min 1:3 Florian Arnold
43. min 2:3 Laufen
48. min 3:3 Laufen
51. min 4:3 Laufen; Foulpenalty
67. min 5:3 Laufen
84. min 6:3 Laufen
Bemerkungen:
Mümliswil ohne Fabio Gradwohl, Nicola Ackermann, Dominik Ackermann, Silvan Nussbaumer (privat), Mario Simic (Ferien), Jerome Ackermann, Christian Wehrli (verletzt)
Martin Bürgi













