FC Muemliswil

 

 

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001.2.Platzeinweihung.01.04.2017

1. Mannschaft: Dieser Sieg war Pflicht

«Ich war immer überzeugt, dass wir eine sehr gute Mannschaft haben»

Der FC Mümliswil ist unter Trainer Salvatore Albanese im Hoch

«Dieser Sieg war Pflicht», sagt Salvatore Albanese nach dem 3:2-Erfolg des FC Mümliswil gegen den FC Hägendorf. Für ihn war es ein ganz besonderes Spiel, eine Herzensangelegenheit. Beim Tabellenschlusslicht Hägendorf hadert man derweil mit dem Schiedsrichter.

Salvi

Mümliswil-Trainer Salvatore Albanese kann jetzt schon mit der Vorrunde seiner Mannschaft zufrieden sein.  Foto Carole Lauener

Das Auswärtsspiel gegen den FC Hägendorf war für Mümliswils Trainer Salvatore Albanese eine ganz spezielle Affiche. «Es sind meine beiden Heimaten in der Schweiz», erklärt er. «Der FC Hägendorf ist mein Ex-Klub. Ich wohne zweihundert Meter vom Sportplatz Breite entfernt. In Mümliswil habe ich meine Wurzeln. Es war mein erster Wohnort in der Schweiz und der FC Mümliswil mein erster Klub.»

Sein Team sorgte dafür, dass Albanese den kurzen Heimweg am Samstagabend mit einem breiten Grinsen im Gesicht antreten konnte. Der FC Mümliswil setzte sich gegen das Tabellenschlusslicht Hägendorf mit 3:2 durch. Trotz eines Fehlstarts: Nach knapp zehn Minuten wurde der Hägendörfer Noah Kurmann mit einem Steilpass lanciert. Er umkurvte Goalie Björn Fluri und schob zur 1:0-Führung für das Heimteam ein.

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Hägendorf-Goalie Yannis Hauenstein klärt vor dem Mümliswiler Doppeltorschützen Sascha Berger.          Foto Carole Lauener

In der 15. Minute kam Mümliswil nach einem haarsträubenden Fehlpass der Hägendörfer zur ersten Ausgleichschance. Sascha Berger scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Hägendorfs Goalie Yannis Hauenstein. Nur eine knappe Zeigerumdrehung später machte es Roger Wyser besser – aus abseitsverdächtiger Position liess er Hauenstein mit seinem Flachschuss in die entfernte Ecke keine Abwehrchance.

Und noch bevor eine halbe Stunde gespielt war, hatten die Mümliswiler ihren Fehlstart endgültig korrigiert. Sascha Berger sorgte mit einem Knaller ins Lattenkreuz für die erstmalige Führung der Guldentaler.

Kurz vor der Pause konnten die Gastgeber aber wieder ausgleichen. Noah Kurmanns leicht abgelenkter Schuss aus 16 Metern fand irgendwie den Weg ins Tor – Doppelpack für die Nummer 77 des FC Hägendorf. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff traf Mümliswils Adrian Kamber dann noch den Pfosten.

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Hägendorfs Abwehrchef Dominik Schalt (r.)                                                                                                     Foto Carole Lauener

Ein umstrittener Penalty brachte den Game-Winner

Die Entscheidung fiel nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff. Berger schoss die Mümliswiler mit seinem zweiten Tor zum Sieg. Er verwandelte einen strittigen Penalty souverän zum 3:2 für die Gäste. Der FC Mümliswil kontrollierte das Spiel in der Folge und hätte die Führung ausbauen können. Stattdessen musste er bei mehreren Standards in der Schlussphase nochmals zittern. Claude Keller (86.) und Benjamin Huber (92.) konnten mit ihren Kopfbällen allerdings nicht reüssieren.

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Der Hägendörfer Driton Hasani (l.) setzt Adrian Kamber unter Druck.                                                            Foto Carole Lauener

«Dieser Sieg war Pflicht», sagte Salvatore Albanese hinterher erleichtert. «Es ist im Moment schwierig auf den tiefen Plätzen. Doch wir haben mittlerweile eine gute Mischung zwischen spielen und kämpfen gefunden. Das macht uns stark. Allerdings hatten wir auch gegen Hägendorf wieder zwei blöde Fehler drin, die zu den Gegentoren führten. Unsere Fehlerquote ist immer noch zu hoch.»

Nach zehn Spielen haben die Mümliswiler nun 15 Punkte auf dem Konto. In der vergangenen Saison holten sie 27 Punkte aus 22 Spielen. «Wir haben wohl viele überrascht mit unseren Resultaten», so Salvatore Albanese. «Ich war immer überzeugt, dass wir eine sehr gute Mannschaft haben – vor allem die Stimmung ist hervorragend. Aber wir brauchen immer noch Zeit und haben noch viel Arbeit vor uns. Von den letzten zwei Spielen gegen Bellach und Härkingen erhoffe ich mir das Punktemaximum, im Minimum vier Punkte.»

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Dominik Bitterli (l.) gegen den Mümliswiler Roger Wyser.                                                                            Foto Carole Lauener

Der FC Hägendorf auf der anderen Seite ist mit fünf Punkten weiterhin Tabellenletzter in der 2. Liga. Trainer Beat Kamber haderte nach der Niederlage auch mit den Schiedsrichtern. Er stellte klar:

«Wir haben natürlich auch Fehler gemacht, aber den Penalty kann ich nicht nachvollziehen.»

«Dieser Entscheid war matchentscheidend. Schon in Lommiswil hatten wir viel Pech. Wir müssen uns aber auch selbst an der Nase nehmen. Wir haben gefightet, im Grossen und Ganzen gar nicht so schlecht gespielt und vor allem endlich wieder Tore geschossen. Wir müssen dran bleiben, die Moral im Team ist gut. Ich hoffe auf einen Sieg in Olten zum Abschluss der Vorrunde – mit der richtigen Einstellung von jedem einzelnen Spieler ist das sicher möglich.»

Raphael Wermelinger (Oltner Tagblatt)

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