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    FC Mümliswil

    Interview mit Rafael Disler

    | Remo Bürgi | Interview

    Unser ehemaliger Junior Rafael Disler hat diesen Sommer nach einigen Jahren beim FC Solothurn (siehe Bild) zum BSC Old Boys gewechselt. Die Nummer 2 in Basel spielt in der Promotion League, der dritthöchsten Schweizer Liga. Wir sprachen mit Rafi über das Cupduell am Sonntag gegen YB, das er leider wegen einer gebrochenen Zehe verpasst, und über sein Leben, das vom Fussball stark geprägt wird.

    RafiDisler2017

    Webteam: Rafi, am Sonntag spielt deine Mannschaft, die Old Boys aus Basel, im Schweizer Cup gegen YB. Wegen einer Verletzung kannst du selber aber leider nicht auf dem Platz stehen. Freust du dich trotzdem auf das Spiel?

    Rafael Disler: Klar ist man im ersten Moment enttäuscht und frustriert. Jedoch freue ich mich für meine Teamkollegen und den Verein, dass wir ein solch attraktives Los gezogen haben.

    Die Ausgangslage ist klar: Als Promotion-League-Club seid ihr der krasse Aussenseiter. Wie wollt ihr trotzdem die Cup-Sensation schaffen?

    Wir sollten mit Freude und der nötigen Konzentration ins Spiel gehen. Je länger wir die Null halten können, desto grösser wird die Chance für uns. Das heisst, dass wir primär auf eine solide Defensivarbeit achten werden.

    Nach vielen Jahren beim FC Solothurn, im Nachwuchs und in der 1. Mannschaft, hast du dich diesen Sommer für einen Wechsel entschieden. Was waren deine Beweggründe?

    In Solothurn durfte ich sehr schöne und lehrreiche Zeiten Verbringen. Da ich diesen Sommer meine kaufmännische Lehre abgeschlossen habe, öffnete sich die Tür zum Wechsel in eine höhere Liga, da ich einerseits zeitliche Vorteile sowie eine berufliche Absicherung habe.

    Wie hast du dich in der «Fussball-Hauptstadt» der Schweiz und im neuen Verein eingelebt?

    Sehr gut. Es war jedoch auch nicht sonderlich schwierig, da man sich innerhalb des gesamten Vereines in einer sehr familiären Umgebung befindet. Einzig der Abendverkehr in der Region Basel ist teilweise mühsam und lästig.

    Ist das Niveau in der Promotion League viel höher als in der 1. Liga, in der du bis im Sommer gespielt hast?

    Meiner Ansicht nach herrscht in der Promotion League ein höherer Spielrhythmus und taktisch ist es ausgeprägter. Jedoch konnte ich schon viel vom FC Solothurn mitnehmen, der oft vorne mitspielt in der 1. Liga.

    Wie sieht dein Wochenprogramm mit Beruf und Fussball aus?

    Mittlerweile arbeite ich in einem 40% Pensum. Zudem mache ich berufsbegleitend die Berufsmatur in Solothurn. Wöchentlich habe ich vier Trainings in Basel und einen Match am Wochenende.

    Du wendest seit vielen Jahren sehr viel oder sogar fast deine ganze Freizeit für den Fussball auf. Gab es auch schon Phasen, in denen du keine Lust mehr hattest auf das Fussballspielen?

    Ja, es ist sicher nicht immer ganz einfach, in diesen noch jungen Jahren mit allen Situationen umzugehen, vor allem wenn man mal nicht mehr regelmässig zum Einsatz kommt. Glücklicherweise habe ich ein familiäres Umfeld, welches mich bestmöglichst unterstützt.

    Was möchtest du noch erreichen im Fussball? Basel ist ja eine recht gute Bühne, wenn man auf sich aufmerksam machen will 😉

    Momentan konzentriere ich mich voll und ganz auf meine neue Herausforderung in Basel, bei der ich mich zuerst beweisen muss. Was die Zukunft betrifft, lasse ich mich überraschen

    Rafi, wir wünschen dir gute Besserung sowie weiterhin viel Freude und Erfolg auf und neben dem Platz – und drücken euch natürlich am Sonntag kräftig die Daumen gegen YB! 😊